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wid-en Groß-Gerau - Beim Hausbau sollten sich die künftigen Eigenheimbesitzer gut überlegen, ob sie vorsorglich einen Schornstein installieren lassen. webandi / Pixabay.com / CC0

Ein Schornstein für alle Fälle

Bei den erneuerbaren Energien wird öfters nicht auf eine regenerative Quelle allein gesetzt, sondern auf einen Mix aus verschiedenen Quellen. Wer nun beim Hausbau noch keinen Kaminofen einplant, sollte sich unter Umständen dennoch den Bau eines Schornsteins überlegen.


Bei den erneuerbaren Energien wird öfters nicht auf eine regenerative Quelle allein gesetzt, sondern auf einen Mix aus verschiedenen Quellen. Wer nun beim Hausbau noch keinen Kaminofen einplant, sollte sich unter Umständen dennoch den Bau eines Schornsteins überlegen.

Die Fachverbände HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. und die EFA - Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V. geben zu bedenken, dass in der kalten Jahreszeit ein Kaminfeuer die Zentralheizung merklich entlasten kann. Eine Nachrüstung bei Bedarf fällt nicht weiter schwer, wenn ein entsprechender Schornstein nicht umständlich eingebaut werden muss.

Insbesondere ein Schornstein mit mehreren Zügen erfüllt verschiedene Zwecke, da er auch als Versorgungsschacht zur Führung von Installationsleitungen genutzt werden kann. Je laufendem Meter sind hierfür bis zu 350 Euro an Baukosten zu kalkulieren. Bei einem typischen Einfamilienhaus macht das - je nach Baustandard - etwa ein halbes bis zwei Prozent der Bausumme aus, so die Verbände.

Je nach Kombinationsart der im Gebäude eingesetzten regenerativen Technologie können Bauherren bis zu 4.500 Euro Förderung beantragen. Dafür ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zuständig. (vm/en-wid)

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