Darauf achten Energieversorger ganz besonders

Sicherheit, Nachhaltigkeit und Erschwinglichkeit sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die Beschäftigten sind die wichtigsten Themen für die Energieversorger in Deutschland. Dies geht aus einer aktuellen Studie der BWA Akademie hervor.


Sicherheit, Nachhaltigkeit und Erschwinglichkeit sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die Beschäftigten sind die wichtigsten Themen für die Energieversorger in Deutschland. Dies geht aus einer aktuellen Studie der BWA Akademie ("Consulting, Coaching, Careers") hervor.

Demnach räumen 63 Prozent der Fachleute der Sicherheit und hier vor allem der Versorgungssicherheit eine Schlüsselrolle auf der Prioritätenliste der Energieversorger ein. Beinahe ebenso viele (61 Prozent) schreiben der Erschwinglichkeit, also bezahlbaren Energiekosten für Wirtschaft und Verbraucher, eine hohe Bedeutung für die gesamte Branche zu. Die Nachhaltigkeit steht an dritter Stelle mit immerhin noch 44 Prozent in der BWA-Umfrage.

"Der Dreiklang aus Sicherheit, Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit bestimmt die Zukunft der Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten", sagt BWA-Geschäftsführer Harald Müller. Die anstehenden Veränderungen werden zu neuen Geschäftsmodellen und Arbeitsabläufen in den Unternehmen führen, sind 81 Prozent der befragten Fachleute überzeugt. Über die Hälfte (54 Prozent) sieht hierfür "auf jeden Fall" Schulungsbedarf für die Betroffenen und rät zur Begleitung der Veränderungsprozesse durch externe Beratung.

Zu den wichtigsten Aufgaben professioneller Berater gehören nach Einschätzung der Personalexperten die Verbesserung der Produktivität (72 Prozent) und die Aufrechterhaltung der Motivation bei den Beschäftigten (53 Prozent). 45 Prozent der befragten Fachleute vertreten sogar die Auffassung, dass die auf die Betriebe zukommenden Veränderungen die Chance ermöglichen, die Motivation zu steigern (45 Prozent) und die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber für neue Arbeitnehmer zu erhöhen (44 Prozent).

BWA-Geschäftsführer Harald Müller erklärt: "Die anstehenden Veränderungen stellen die Energieversorgungsbranche zwar vor erhebliche Herausforderungen, bergen jedoch zugleich auch immense Chancen für die Unternehmen. Es geht darum, sich jetzt auch durch eine zukunftsorientierte Personalentwicklung fit zu machen für die nächste Generation der Energieversorgung, die durch die Digitalisierung und die erneuerbaren Energien bestimmt sein wird." (vm/en-wid)

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