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cid Groß-Gerau - Die Deutsche Flugsicherung, Deutsche Telekom und DLRG testen den sicheren Einsatz von Wärmebild-Drohnen zur Wasserrettung. Daniel-Andre Reinelt/DLRG

Drohnen: Vom Hobby-Gadget zum Lebensretter

Drohnen sollen künftig aus der Hobbynische zum Lebensretter befördert werden. Die Deutsche Telekom, die Deutsche Flugsicherung und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sehen starkes Potenzial für die ferngesteuerten Multikopter.


Drohnen sollen künftig aus der Hobbynische zum Lebensretter befördert werden. Die Deutsche Telekom, die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sehen starkes Potenzial für die ferngesteuerten Multikopter. Beim Feldtest in der Nähe von Hamburg haben die Unternehmen simuliert, wie eine Drohne bei der Rettung eines Kindes aus dem schilfbewachsenen Uferbereich der Elbe hilft. Das Kind hat sich unter sicheren Bedingungen versteckt und konnte per Wärmebild aufgespürt werden.

Die Rettungsdrohne wird über das LTE-Netz gesteuert über das auch Bilder einer Wärmebildkamera übermittelt werden. Die Positionsdaten der Drohne werden überwacht und an ein parallel entwickeltes Luftverkehrs-Management-System weitergegeben. Dieses dient dazu, eine Fernsteuerung über eine weite Distanz zu ermöglichen und die Sicherheit beziehungsweise die Kontrolle des unbemannten Luftraums zu erhalten. Während das "Auge in der Luft" autonom zuvor festgelegte Strecken abfliegt, kann sich das Rettungsteam am Boden anhand der empfangenen Daten orientieren und schnellstmöglich auf den Rettungsweg begeben. "Durch die zielgerichtete Nutzung von Drohnen in der Wasserrettung versprechen wir uns mittelfristig eine Optimierung unserer Einsatzoptionen", sagt Alexander Paffrath, stellvertretender Leiter Einsatz der DLRG.

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