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Schwimmen und entspannen im privaten Wasserreich: Immer mehr Hausbesitzer erfüllen sich den Traum von einem eigenen Pool oder einer Schwimmhalle. Foto: djd/Bundesverband Schwimmbad & Wellness e.V.

Eine private Schwimmhalle für Sport und Erholung energiesparend planen

Schwimmen ist ein echter Gesundsport: Die Bewegung im Wasser ist gut für Rücken und Muskulatur, kann das Herz-Kreislaufsystem stärken und hilft zugleich, den Alltagsstress abzubauen.

Ärgerlich ist nur, dass die Öffnungszeiten öffentlicher Hallenbäder oft nicht zum eigenen Arbeitstag passen. Und wenn am Wochenende mal Zeit für den Sport ist, sind die Bäder rettungslos überlaufen. Die komfortablere Alternative ist, im Eigenheim eine Schwimmhalle zu verwirklichen, die - anders als etwa ein Außenpool - ganzjährig genutzt werden kann.

Prima Klima in der privaten Schwimmhalle

Wichtig ist das passende Hallenbad-Klima: Wohlfühlbedingungen sind gegeben, wenn die Wassertemperatur bei circa 28 Grad Celsius und die Raumtemperatur bei rund 30 Grad Celsius liegen. Eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 bis 65 Prozent wird als besonders angenehm empfunden. Um dieses Raumklima konstant zu halten, muss zum einen der Raum mit entfeuchteter und beheizter Luft durchströmt werden. Zum anderen ist es wichtig, dass die Halle bauphysikalisch optimal ausgelegt ist - die Wärmedämmung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Zudem sollten Wärmebrücken und Luft-Undichtigkeiten unbedingt vermieden werden. "Eine Dampfsperre ist meist dennoch erforderlich, denn sie schützt die Baukonstruktion vor Wasserdampf. Somit kann es zu keiner Zeit zu einer Kondensatbildung auf den Oberflächen und innerhalb der Bauteile kommen", erläutert Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. Der Experte betont, dass Planung und Bau einer Privatschwimmhalle unbedingt in die Hände eines erfahrenen Fachmanns gehören. Spezialisierte Betriebe sind am Gütesiegel Pool Plus zu erkennen, Ansprechpartner aus der Region findet man unter www.bsw-web.de/umkreissuche.

Freiraum zum Entspannen

Eine Schwimmhalle kommt selten allein. Meist findet sich noch Platz für Attraktionen. Whirlpool oder eine kleine Sauna steigern das Wellness-Vergnügen noch. Und auch die Anwendungen gehen heutzutage über "reine Hitze" hinaus. Ganz bequem kann man moderne Anlagen auf das "Schwitzen mit Salz", auf die Seifen-Produktion für Hammam-Massagen umschalten oder einfach die Wellnessdusche plätschern lassen. Entspannung bieten auch Konzepte, die Licht-, Duft- und Klangerlebnisse miteinander verbinden. Welche Möglichkeiten es noch gibt, können Poolinteressenten auch direkt auf der Schwimmbadmesse "aquanale" herausfinden, die vom 7. bis 10. November 2017 in Köln stattfindet. Informationen zur Messe gibt es unter www.aquanale.de.

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