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cid Groß-Gerau - Smartphones bergen erhebliches Suchtpotenzial - und beeinträchtigen die Mensch-zu-Mensch-Kommunikation. terimakasih0 / Pixabay.com / CC0

Ins Bett mit dem Smartphone

Ein Drittel der Deutschen kann nicht ohne Smartphone. Das ist leicht überspitzt ausgedrückt eines der Ergebnisse der Studie 'Die Süchte der Deutschen 2017' im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK. Interessant ist auch, wie sich der elektronische Begleiter auf die Partnerschaft auswirkt.


Ein Drittel der Deutschen kann nicht ohne Smartphone. Das ist leicht überspitzt ausgedrückt eines der Ergebnisse der Studie "Die Süchte der Deutschen 2017" im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK. Interessant ist auch, wie sich der elektronische Begleiter auf die Partnerschaft auswirkt: Immer mehr Menschen gehen inzwischen mit ihrem Smartphone ins Bett. Und für 40 Prozent der Befragten gilt der letzte Blick vor dem Einschlafen und der erste nach dem Aufwachen nicht dem Lebensgefährten, sondern dem Mobiltelefon.

Laut dem Digitalverband Bitkom besitzen aktuell 78 Prozent aller Menschen in Deutschland ein Smartphone. Dabei entfaltet die Technik ein enormes Suchtpotenzial: 24 Prozent aller Studienteilnehmer haben schon einmal Paniksymptome wie Herzrasen oder Schweißausbrüche verspürt, weil sie ihr Smartphone vergessen hatten. "Manche Trends der Smartphone-Nutzung sind durchaus bedenklich", sagt Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK. Das Smartphone als Wecker zu benutzen, verführe zum Draufschauen auch während der für den Körper wichtigen Ruhephasen. Sein Tipp: Smartphone entweder ausschalten oder - noch besser - komplett aus dem Schlafzimmer verbannen.

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