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cid Groß-Gerau - An der TU Berlin wird eine App entwickelt, die Geflüchteten hilft, sprachliche Barrieren zu überwinden. Pexels / Pixabay.com / CC0

Sprachassistent für Geflüchtete

Beim Schlagwort 'Sprachassistent' denken wir meist an einfache Suchanfragen oder die Steuerung unserer Musik oder des Smart Homes. Einen ganz anderen, extrem hilfreichen Aspekt der Technik beleuchtet die TU Berlin mit ihrem Projekt 'Capiche', einem Übersetzungs- und Suchdienst der speziell auf die Bedürfnisse von Geflüchteten zugeschnitten ist.


Beim Schlagwort "Sprachassistent" denken wir meist an einfache Suchanfragen oder die Steuerung unserer Musik oder des Smart Homes. Einen ganz anderen, extrem hilfreichen Aspekt der Technik beleuchtet die TU Berlin mit ihrem Projekt "Capiche", einem Übersetzungs- und Suchdienst der speziell auf die Bedürfnisse von Geflüchteten zugeschnitten ist.

"'Capiche' ist das erste KI-System auf dem Markt, das Crowd-Sourcing integriert und die daraus entstehenden Daten für das Anlernen des KI-Systems nutzt", erläutert Dr. Tim Polzehl, Projektleiter bei EIT Digital und Mitarbeiter der TU Berlin. Anders gesagt, hilft der Assistent Geflüchteten dabei, sprachliche Hürden zu überwinden und sich besser im Alltag zurecht zu finden. Die Entwicklung richtet sich gleichzeitig auch an die Anbieter von Webseiten und Informationsbroschüren, indem zielgerichtete Übersetzungsangebote geliefert werden.

Später soll "Capiche" dann auch eine mehrsprachige Echtzeit-Kommunikation in allen wichtigen EU- und Flüchtlingssprachen ermöglichen. Dann könnte ein Nutzer direkt in einem Chat seine Frage in seiner jeweiligen Landessprache an ein Informationsportal stellen. Die Kombination aus künstlicher Intelligenz und menschlicher "Crowd-Intelligenz" liefert dann die Antwort schnell und unkompliziert in der jeweiligen Sprache.

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