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cid Groß-Gerau - Prägnante Domain-Namen werden zu hohen Preisen gehandelt. TheDigitalArtist / Pixabay.com / CC0

Kostencharts der www-Adressen

Um im world wide web eine Seite zu erreichen, braucht diese eine Internetadresse, auch 'Domain' genannt. Diese kosten natürlich je nach Beliebtheit einen Batzen Geld. Das Unternehmen Sedo hat nun eine Chartliste ihrer teuersten Domains aufgestellt.


Um im Internet eine Seite zu erreichen, braucht diese eine Internetadresse, auch "Domain" genannt. Diese kosten natürlich je nach Beliebtheit einen Batzen Geld. Das Unternehmen Sedo hat nun eine Chartliste ihrer teuersten Domains aufgestellt. Die Liste führt die vermeintlich simple .de Adresse "kaffee.de" an, für die ein Kaufpreis von 200.000 Euro anfiel. Zum Vergleich dazu sind die kostspieligsten .com Adressen "wmp.com" mit 275.000 US-Dollar und "spend.com" mit ebenfalls 275.000 USD. Als Trend zeichnet sich ab, dass deutsche Nutzer Wert auf beschreibende Begriffe legen, wie "Sicherheitsdienst.de" oder "dein-anwalt.de". Käufer aus China legen hingegen Wert auf kurze Domain-Namen und die .com-Endung.

Weitere Trends, die den Domain-Händlern auffielen, sind die Kombination von generischen Begriffen und einem vorangestellten "dein" oder "mein", wie "deinnetz.de" oder "meinunterhalt.de". Weitere Aufstreber-Domains stammen aus dem Bereich "Camping und Caravan" und dem Bereich der Kryptowährungen - also mit Schlüsselwörtern Crypto, Bitcoin, Ethereum und Blockchain. Noch ein Merkmal vieler deutscher Domains: Sie sind lang. Ein paar Beispiele: "externer-datenschutzbeauftragter.com", "wirtschaftsbuendnismittelstand.de", oder "zentrumfuerfamilienunternehmen.de".

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