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Eine Circadiane Beleuchtung sorgt für mehr Wohlbefinden: Nach dem Vorbild der Natur verändern sich Lichtfarbe, Beleuchtungsstärke und Lichtrichtung im Tagesverlauf. Foto: licht.de

Bestes Licht für gute Arbeit

Die Beleuchtung am Arbeitsplatz sollte an die jeweiligen Sehaufgaben angepasst sein, gute Sehleistung und Sehkomfort bieten.

Die Beleuchtung am Arbeitsplatz sollte an die jeweiligen Sehaufgaben angepasst sein, gute Sehleistung und Sehkomfort bieten. Wechselnde Tätigkeiten wie Schreibtischarbeit, Meeting oder Telefonkonferenz sind im modernen Büro an der Tagesordnung. Die Beleuchtung schafft ideale Voraussetzungen für Flexibilität und erfolgreiches Arbeiten.

Lichtmanagement unterstützt Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit durch eine angenehme, komfortabel nutzbare und individuell anpassbare Beleuchtung. Lichtsteuerung, effiziente Lichtquellen und intelligente Sensorik können zwischen 55 und 80 Prozent Energie und Stromkosten einsparen.

Wichtig sind individuelle Einstellmöglichkeiten: Arbeitsplatz- oder Stehleuchten sind dafür eine gute Wahl. Leuchten, die untereinander vernetzt und verschiedenen Bereichen beziehungsweise Gruppen zugeteilt sind (Schwarmfunktion), sorgen dafür, dass keine zu großen Hell-/Dunkel-Unterschiede entstehen. Ein Beispiel: Meldet eine Leuchte die Anwesenheit einer Person an die anderen Gruppenmitglieder, so beleuchten diese die unmittelbare Büroumgebung auf einem angenehmen Grundniveau.

Die Allgemeinbeleuchtung für Büroarbeitsplätze sollte nach DIN EN 12464-1 mindestens 500 Lux mittlere Beleuchtungsstärke (Wartungswert) betragen und für eine angenehme Helligkeitsverteilung im Raum sorgen. Für Zonen mit weniger anspruchsvollen Sehaufgaben, wie Verkehrszone, Kopierer oder Ablage, nennt die Norm 300 Lux mittlere Beleuchtungsstärke. Wichtig: Störende Blendung und Reflexionen auf Bildschirmen müssen vermieden werden.

Digitales Licht kann den Komfort und die Lichtqualität signifikant erhöhen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern: mit einer biologisch wirksamen Beleuchtung. Sie unterstützt den circadianen Rhythmus und kann so für eine erholsame Nachtruhe und mehr Konzentrationsfähigkeit am Tage sorgen.
Dieses Lichtkonzept nimmt sich das natürliche Tageslicht zum Vorbild, auf dessen Verlauf der Mensch angepasst ist. Unter anderem mit verschiedenen Farbtemperaturen und Beleuchtungsstärken wird eine tageslichtähnliche Beleuchtung in Innenräumen realisiert. Licht für den Menschen: Der Begriff Human Centric Lighting steht neben einer biologisch wirksamen Beleuchtung auch für hohe Lichtqualität, mehr Komfort und Ambiente.

Unverzichtbar ist für diese Anwendungen eine digitale Lichtsteuerung. Sie sorgt im Zusammenspiel mit effizienten Lichtquellen wie LEDs für stufenlos einstellbare und automatisch ablaufende Lichtstimmungen. Sensoren messen den Einfall des natürlichen Tageslichts und regeln die künstliche Beleuchtung energiesparend nach Bedarf hinzu. So entstehen Lichtstimmungen, die den biologischen Rhythmus des Menschen sinnvoll unterstützen. (Newspress.de/HS)

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