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cid Groß-Gerau - Wenn der Haushalt immer smarter wird, sollten Verbraucher vor allem auf die Sicherheit der Geräte achten. Auch der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle. Bosch

Beim Smart-Home auf Sicherheit achten

Immer mehr Menschen setzen auf digitale Technologien im Haushalt. Ob vernetzte Beleuchtungstechnik, die sich via Smartphone steuern lässt, oder autonom agierende Staubsauger - das Smart-Home hat viele Facetten.

Immer mehr Menschen setzen auf digitale Technologien im Haushalt. Ob vernetzte Beleuchtungstechnik, die sich via Smartphone steuern lässt, oder autonom agierende Staubsauger - das Smart-Home hat viele Facetten. Mehr als 30 Millionen Geräte werden laut Weltroboterverband IFR bis 2020 in Privathaushalten weltweit im Einsatz sein.

Peter Krakau, Produktprüfer bei TÜV Rheinland, verdeutlicht: "Autonome Haushaltsgeräte sind keine Spielerei, sondern der neueste Stand der Technik." Doch wie beim heimischen Computer oder dem Smartphone spielt auch im Smart-Home der Datenschutz eine entscheidende Rolle: Aufgrund der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) sind Verbraucher ab dem 25. Mai 2018 noch besser geschützt. Hersteller smarter Haushaltstechnologie sind dann zur Einhaltung der neuen Datenschutz-Richtlinien verpflichtet. "Die neuen Datenschutzregeln sind ein wichtiger, längst überfälliger Schritt, um das Vertrauen der Verbraucher in diese Produkte zu stärken", sagt Krakau. Sensible Daten wie Wohnungsgrundrisse oder Nutzungszeiten dürfen dann von den Geräten oder der dahinter stehenden Technologie nicht mehr weitergegeben werden.

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