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cid Groß-Gerau - Endlich können Zocker-Fans ihr Hobby zum Beruf machen. Das Cologne Game Lab der TH Köln startet ab dem Wintersemester 2018/2019 den Masterstudiengang ,,Digital Games". Koelnmesse Bilddatenbank

Neuer Studiengang Digital Games: Ein Traum wird wahr

Es ist so weit. Die Gebete von zahllosen Zockern scheinen erhört worden zu sein: Das Cologne Game Lab der TH Köln startet ab dem Wintersemester 2018/2019 den Masterstudiengang 'Digital Games'.


Es ist so weit. Die Gebete von zahllosen Zockern scheinen erhört worden zu sein: Das Cologne Game Lab der TH Köln startet ab dem Wintersemester 2018/2019 den Masterstudiengang "Digital Games". In drei Semestern spezialisieren sich die Studierenden auf zwei von drei Disziplinen: Game Design, Game Arts oder Game Programming und verfolgen ein eigenständiges künstlerisch-wissenschaftliches Projekt. Pro Jahr stehen 15 Plätze zur Verfügung. Studiensprache ist Englisch. Die Anmeldung zur Eignungsprüfung ist bis zum 31. März 2018 unter http://bewerbung.th-koeln.de möglich. Bewerben können sich Studierende, die ihren Bachelor in einem Fach absolviert haben, das eng mit digitalen Spielen verbunden ist.

"Wir verstehen unseren Master als eine Art Meisterklasse - der Fokus liegt in den eineinhalb Jahren also auf dem eigenständigen Projekt, an das wir hohe künstlerische, technische und wissenschaftliche Ansprüche stellen", sagt Prof. Björn Bartholdy, Co-Direktor des Cologne Game Lab. Das Projekt kann etwa ein digitales Spiel, eine interaktive Installation oder auch ein historisch-theoretisches Forschungsprojekt sein und alleine oder im Team umgesetzt werden.

Zu Beginn ihres Studiums wählen die Studierenden zwei von drei Disziplinen aus. "Uns ist es besonders wichtig, dass sich unsere Studierenden inhaltlich breit aufstellen. Daher entscheiden sie sich für zwei Schwerpunkte statt für einen wie in vergleichbaren Studienangeboten. Hinzu kommt der wissenschaftliche Anteil der historisch-theoretischen Game Studies", sagt Ko-Direktor Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth.

Die drei möglichen künstlerisch-praktischen Schwerpunkte sind inhaltlich eng mit einander verknüpft: Beim Game Design stehen Regie und Drehbuch des Spiels im Mittelpunkt, also die konzeptionelle Entwicklung von Spielmechaniken sowie die Erzählung. In Game Arts geht es um die Umsetzung dieser Ideen, etwa bei der Charakter- und Levelgestaltung oder der Vertonung. Game Programming zielt auf die Informatik-Seite der Spieleentwicklung ab. Neben der eigentlichen Programmierung der Spiele gehört dazu unter anderem auch die Entwicklung von künstlicher Intelligenz.

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