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cid Groß-Gerau - Yvonne Hofstetter erhält für ihre kritische Betrachtung der Digitalisierung den renommierten Theodor Heuss Preis. Heimo Aga

Auf der Suche nach der programmierten Freiheit

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf den selbstbestimmten Menschen und auf eine freiheitliche Gesellschaft aus? Wo liegt der Nutzen, wo liegen die Risiken der Digitalisierung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Essayistin, Juristin und Sachbuchautorin Yvonne Hofstetter. Sie erhält den 53. Theodor Heuss Preis.


Wie wirkt sich die Digitalisierung auf den selbstbestimmten Menschen und auf eine freiheitliche Gesellschaft aus? Wo liegt der Nutzen, wo liegen die Risiken der Digitalisierung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Essayistin, Juristin und Sachbuchautorin Yvonne Hofstetter. Sie erhält den 53. Theodor Heuss Preis.

Mit der Auszeichnung rücke man die Freiheitsgefährdungen durch die zunehmende Vernetzung in den Fokus, teilt die Theodor Heuss Stiftung mit, die den Preis am 16. Juni in Stuttgart verleiht. "Yvonne Hofstetter sieht beide Seiten der Digitalisierung: Das große Potential, das dadurch freigesetzt wird, der Spaß, den wir mit den Produkten und Diensten haben - aber auch die Herausforderung für die Selbstbestimmung des Einzelnen in der vernetzten Gesellschaft", erklärt Ludwig Heuss, der Vorsitzende der Stiftung. Mit ihren Beiträgen rüttle Hofstetter die demokratische Bürgergesellschaft auf. "Die Diskussion, welche Werte wir im digitalen Zeitalter bewahren wollen, müssen wir dringend führen", so Heuss. Der seit 1965 überreichte Theodor Heuss Preis zeichnet bürgerschaftliche Initiative und Zivilcourage aus.

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