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cid Groß-Gerau - Mit der Vernetzung von Haushaltsgeräten ergeben sich auch neue Geschäftsmodelle - etwa die Bezahlung für die tatsächliche Nutzung eines Geräts statt für den einmaligen Eigentumserwerb. Bosch

Vernetzte Haushaltsgeräte

Die Vernetzung von Haushaltsgeräten mit dem Smartphone, Tablet oder Rechner wird bei Neugeräten ab dem Jahr 2022 Standard sein. Das geht jedenfalls aus einer aktuellen Roland-Berger-Analyse hervor.

Die Vernetzung von Haushaltsgeräten mit dem Smartphone, Tablet oder Rechner wird bei Neugeräten ab dem Jahr 2022 Standard sein. Das geht jedenfalls aus einer aktuellen Roland-Berger-Analyse hervor. Neben technologischen Innovationen wie der Möglichkeit, Hausgeräte auch von unterwegs zu steuern, erschließen sich mit der Vernetzung neue Geschäftsmodelle - etwa die Bezahlung für die tatsächliche Nutzung eines Geräts statt für den einmaligen Eigentumserwerb. So könnten Kunden beispielsweise in Zukunft für einzelne Waschgänge bezahlen, statt eine Waschmaschine zu kaufen.

Große Vorteile bietet die Vernetzung auch bei der Kundenakquise und -bindung. So ermöglicht die Konnektivität der Geräte unter anderem bessere Informationen für die Kunden zur Installation oder effizienten Gerätenutzung. Der Wartungsservice bei Problemfällen wird einfacher und erforderliche Ersatzteile können schneller geliefert werden. "Davon profitieren nicht nur die Endkunden, die ihre Probleme schneller lösen können, sondern auch die Hersteller", erklärt Justus Lorentz, Partner von Roland Berger. "Denn durch den Kauf, die Nutzung und die Reparatur der Haushaltsgeräte entstehenden wichtige Daten, die ein tieferes Kundenverständnis und zielgerichtete Produkt- und Serviceangebote ermöglichen. Das ist in diesem umkämpften Markt ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor."

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