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cid Groß-Gerau - Das Bank- und Finanzwesen ist einer Umfrage zufolge besonders stark von Hacker-Angriffen bedroht. Pixabay / CCO / typographyimages

Hacker haben es auf Banken abgesehen

Der Bankensektor und das Finanzwesen sind von Hacker-Angriffen besonders bedroht. Das zeigt die Studie 'Digitalisierung und sichere Kommunikation 2018'. Die Gründe für die illegalen Zugriffe sind unterschiedlich.


Der Bankensektor und das Finanzwesen sind von Hacker-Angriffen besonders bedroht. Das zeigt die Studie "Digitalisierung und sichere Kommunikation 2018". Die Gründe für die illegalen Zugriffe sind unterschiedlich.

Datendiebe haben der Untersuchung zufolge unterschiedliche Motivationen. "Diese reichen von der simplen Freude an der Zerstörung bis hin zur Wirtschaftsspionage", warnt Björn Schwabe von der OCULD Solutions GmbH. Die Bedrohung sei allerdings in nahezu jeder Branche präsent. 41 Prozent der Befragten Experten nannten "Medizin" als einen gefährdeten Bereich. Pharma und Chemie folgen mit 39 Prozent. 38 Prozent sprechen sich für die höchstmögliche Bedrohung in Maschinen- und Konstruktionsbüros aus. Daten der Immobilienbranche sehen 34 Prozent der Befragten in Gefahr, während 31 Prozent eher Angriffe auf den Bereich "Reise" verbuchen. Weniger als ein Drittel der IT-Experten nannten "Umwelt und Energie" als Herausforderungen für den Datenschutz (27 Prozent). 26 Prozent nannten Design- und Werbeagenturen als beliebtes Angriffsziel. Schlusslichter des Gefahrenrankings bilden für die Befragten die Branchen Transport und Logistik (22 Prozent) sowie Rechtsprechung (24 Prozent).

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