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cid Groß-Gerau - Von wegen autistisch angehauchte Nerds: Online-Spiele haben durchaus auch verbindende Eigenschaften. Koelnmesse Bilddatenbank

PC-Spiele wirken vor allem entspannend

Bleiche, weggetretene Nerds, die sich von Cola und Fastfood ernähren und weitestgehend den Kontakt zur Realität verloren haben: So werden PC-Gamer gerne in der Öffentlichkeit dargestellt. Doch stimmt das Klischee? Dieser Frage ist eine aktuelle Studie von Dell nachgegangen.


Bleiche, weggetretene Nerds, die sich von Cola und Fastfood ernähren und weitestgehend den Kontakt zur Realität verloren haben: So werden PC-Gamer gerne in der Öffentlichkeit dargestellt. Doch stimmt das Klischee? Dieser Frage ist eine aktuelle Studie von Dell nachgegangen.

Das Ergebnis: "Viele liebgewonnene Vorurteile über Gamer sind endgültig nicht mehr aufrechtzuerhalten. So ist der PC-Gamer mitnichten der einzelgängerische Teenager", heißt es. Denn er ist praktisch jedermann: die Arbeitskollegin mit den zwei Kindern, der Ehemann, die Schwester, der Freund, die Frau, die im Fitnessstudio auf dem Laufband nebenan trainiert, oder der Kollege in der Freiwilligen Feuerwehr. Das gelte, so die Studie, weltweit genauso wie in Deutschland.

Doch warum werden überhaupt PC-Games gespielt? Als Hauptgrund geben die Umfrageteilnehmer an, sich dabei zu entspannen (57 Prozent), sich die Zeit zu vertreiben (48 Prozent) und Stress abzubauen (46 Prozent). Mit 38 Prozent verbringt dabei der größte Teil eine bis fünf Stunden pro Woche mit PC-Games. Jeweils weitere 22 Prozent gaben an, sechs bis neun beziehungsweise zehn bis 19 Stunden pro Woche zu zocken. Hardcore-Gamer, die 40 Stunden oder mehr pro Woche mit Spielen am PC verbringen, machen laut der Umfrage fünf Prozent aus.

34 Prozent der Teilnehmer glauben, dass sich durch die Daddelei ihr strategisches Denken verbessert hat, ein Drittel ist der Meinung, dass sich ihre Reaktionszeiten verkürzt haben, und 30 Prozent behaupten, sie könnten ihre Hände und Augen schneller koordinieren.

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