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cid Groß-Gerau - Es geht doch nichts über ein neues Smartphone. Doch muss man das alte Gerät deshalb immer gleich wegschmeißen? pixabay.com

Voll im Trend: Handy-Recycling

Vor allem junge Menschen müssen bei Smartphones auf der Höhe der Zeit sein. Das heißt: Sie müssen immer das neueste Modell in den Händen halten. Doch was passiert mit den ausrangierten Geräten? Müssen sie lieblos entsorgt werden?


Vor allem junge Menschen müssen bei Smartphones auf der Höhe der Zeit sein. Das heißt: Sie müssen immer das neueste Modell in den Händen halten. Doch was passiert mit den ausrangierten Geräten? Müssen sie lieblos entsorgt werden? Nein, sagen Experten. Grundsätzlich gibt es mehrere Wege, seinen alten Geräten neues Leben einzuhauchen: Der einfachste Weg ist, fertige Apps zu installieren, die die neue Aufgabe übernehmen. So eignet sich die App 3D Fox als Steuerzentrale für 3D-Drucker und -Fräsen und mit der App ArduinoDroid kann man Mikrocontroller programmieren. "Oder aber man arbeitet sich in die Android-Programmierung ein und entwickelt seine perfekt zugeschnittene eigene App. Mit den Programmiersprachen Python und Basic schaffen auch Anfänger ohne Probleme die ersten Schritte in die Android-Programmierung", sagt Daniel Bachfeld, Chefredakteur vom Make-Magazin.

Mit den vielen Sensoren im Handy lässt sich der Projektaufbau um ganz neue Funktionen erweitern: Roboter mit GPS und Geofence, Gartenbewässerung aufgrund von Wetterdaten, Objektüberwachung mit Bilderkennung, Sprachsteuerung für die Waschmaschine, schlüssellose Türöffner - was das Herz begehrt. Mit der WLAN-Anbindung kann man sogar auf leistungsstarke Cloud-Dienste zurückgreifen und die künstliche Intelligenz (KI) von Google und anderen Anbietern kostenlos nutzen. Dank des Linux-basierten Betriebssystems Android steht eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung, für die man mit dem leicht bedienbaren AppInventor eine individuelle App mit Schaltern, Schiebern, Auswahlmenüs, Text und Sprachausgabe und vielem mehr entwerfen kann.

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