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cid Groß-Gerau - Junge Menschen wollen immer und überall erreichbar sein. Doch das kann ganz schön ins Geld gehen. pixabay.com

Mobil mit Prepaid

Besonders bei jungen Menschen mit kleinem Geldbeutel ist der Einstieg in die Mobilfunkwelt mit Prepaid beliebt. Ein Prepaid-Paket kostet in der Regel zwischen zehn und 20 Euro.


Besonders bei jungen Menschen mit kleinem Geldbeutel ist der Einstieg in die Mobilfunkwelt mit Prepaid beliebt. Ein Prepaid-Paket kostet in der Regel zwischen zehn und 20 Euro. Dieses beinhaltet eine SIM-Karte und oft ein Startguthaben. "Prepaid-Kunden können die SIM-Karte in ein beliebiges Smartphone einsetzen - solange dieses kein SIM-Lock hat", erklärt Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de. Auch wenn die Prepaid-Nutzung relativ unkompliziert ist, hat das Telefonieren und mobile Surfen in diesem Modus doch so seine Eigenheiten.

Prepaid-Anbieter werben damit, dass Nutzer keine Vertragsbindung eingehen, aber rechtlich gesehen schließt der Kunde dennoch einen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter ab - nur ohne Mindestlaufzeit und feste monatliche Grundkosten. "In Deutschland ist die Registrierung sowie die zweifelsfreie Identifizierung des Prepaid-Kunden gesetzlich vorgeschrieben, um einer missbräuchlichen Nutzung vorzubeugen", sagt Kuch. Wer sich für Prepaid entscheidet, dem entstehen ohne voreingestellte Tarifoptionen nur Kosten, wenn er nach Verbrauch des Startguthabens sein Smartphone weiterhin aktiv nutzen will.

Guthabenkarten etwa in Form von Codes auf dem Kassenbon gibt es in zahlreichen Geschäften, wie Supermärkten, Drogerien oder direkt im Mobilfunkshop. Auch an vielen Geldautomaten können Kunden ihr Guthaben aufladen. Des Weiteren bieten so gut wie alle Prepaid-Anbieter die Zahlungsvariante per Lastschrift oder sogar eine regelmäßige automatische Aufladung auf diesem Wege an, wenn zum Beispiel das Guthaben unter einen bestimmten Betrag gefallen ist.

Prepaid-Tarife haben keine Mindestvertragslaufzeit, wodurch sie jederzeit sowohl vom Kunden als auch vom Anbieter gekündigt werden können. Nutzer haben somit keinen Anspruch auf Weiternutzung, auch wenn sie ihre Karte regelmäßig aufladen. Kuch merkt an: "Wird die Prepaid-Karte gekündigt, darf das vom Kunden aufgeladene Guthaben allerdings nicht verfallen. Der Anbieter ist dazu verpflichtet, es auszuzahlen."

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