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cid Groß-Gerau - Der Einsatz von Robotern kann für viele Unternehmen ein Gewinn sein. geralt / Pixabay

Der Roboter als geschätzter Kollege

Der Einsatz von Robotern kann für viele Unternehmen ein Gewinn sein. Nicht nur in der industriellen Fertigung, sondern auch im Büro. Sie können dort die Routine-Aufgaben erledigen, die vielen menschlichen Mitarbeitern lästig sind, wie die smartlutions GmbH erklärt. Das Unternehmen implementiert Software-Roboter für kaufmännische Prozesse in Unternehmen.


Der Einsatz von Robotern kann für viele Unternehmen ein Gewinn sein. Nicht nur in der industriellen Fertigung, sondern auch im Büro. Sie können dort die Routine-Aufgaben erledigen, die vielen menschlichen Mitarbeitern lästig sind, wie die smartlutions GmbH erklärt. Das Unternehmen implementiert Software-Roboter für kaufmännische Prozesse in Unternehmen.

Denn natürlich spielen auch Kosten eine Rolle. So seien zum Beispiel für eine Kündigungsbearbeitung bei einer Versicherungsgesellschaft rund 50 einzelne Arbeitsschritte notwendig, die ein Roboter bei richtiger Implementierung innerhalb weniger Minuten autonom erledigen könne, betont Michael Reusch, Inhaber und Geschäftsführer der smartlutions GmbH. Auch kleine Unternehmen hätten erhebliches Einsparpotenzial und könnten so Mitarbeiter-Ressourcen wertschöpfender einsetzen, so Reusch weiter: "Roboter sind eine Lösung für den Fachkräftemangel, führen zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und helfen, sowohl Kosten zu senken als auch die Kundenbetreuung zu verbessern." Seine Lösungen setzen auf der bereits bestehenden IT-Infrastruktur auf. Wenn sich durch Roboter nur zehn oder fünfzehn Prozent der Zeit einsparen ließe, wäre dies für die meisten schon ein Gewinn. Die Investitionskosten rentierten sich meist schon innerhalb eines Jahres, der Einstieg sei kostengünstiger als viele glauben.

"Leider haben beide Seiten oft Angst vor der Einführung von Robotern. Die Unternehmer fürchten die immensen Kosten und haben 'Veränderungsschmerzen'. Die Mitarbeiter fürchten, nicht mehr gebraucht zu werden", so Reusch, der seine Roboter bislang vor allem in der Finanz- und Versicherungswirtschaft eingeführt hat. In der Praxis seien die Befürchtungen aber unbegründet. In den allermeisten Fällen seien durch die Software-Roboter Mitarbeiterkapazitäten nicht abgebaut worden, sondern umgelenkt - hin zu produktiveren Tätigkeiten wie persönlicher Kundenberatung, Produktentwicklung und Service. "Die wirklich hochwertigen Aufgaben können Roboter nicht lösen. Da braucht es den Menschen. Davon profitiert auch der Kunde", so Reusch.

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