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cid Groß-Gerau - In der digitalen Welt sind Laptop oder Smartphone oft auch im Bett mit dabei. 089 Photoshootings / pixabay.com

Mit dem Laptop ins Bett

66 Prozent der Deutschen haben ihr Smartphone immer bei sich. 64 Prozent schauen vor dem zu Bett gehen noch mal auf ihr mobiles Endgerät und 58 Prozent lesen Nachrichten per SMS oder WhatsApp sofort.


66 Prozent der Deutschen haben ihr Smartphone immer bei sich. 64 Prozent schauen vor dem Einschlafen noch mal auf ihr mobiles Endgerät. 58 Prozent lesen Nachrichten per SMS oder WhatsApp sofort. Manche nehmen sogar ihren Laptop mit ins Bett. Und gleichzeitig fühlt sich jeder Vierte gestresst von dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu können. Wann schalten die Deutschen ab und warum? In der neuen Trendstudie b4p trends analysiert die GIK (Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung) wie die Deutschen zum Thema "Digital Detox" stehen.

Neun von zehn Deutschen geben an, sich in ihrem Alltag gestresst zu fühlen. Top-Stressfaktoren sind: der Job (44 Prozent), die Ansprüche an sich selbst (bei Frauen 41 Prozent, bei Männern 33 Prozent) - und das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen (24 Prozent). Vor allem junge Menschen beschäftigt dabei die Angst etwas zu verpassen, die sogenannte "Fear of Missing Out" ("FOMO"). 14 Prozent verbinden das Gefühl, etwas im Internet oder in den sozialen Netzwerken nicht mitzubekommen mit emotionalem Stress. Auch die rasante digitale Entwicklung in der heutigen Zeit ist für die Deutschen insgesamt ein Stressfaktor: 15 Prozent fühlen sich davon unter Druck gesetzt.

Die Mehrheit der Bevölkerung (74 Prozent) ist der Meinung, dass die Digitalisierung den Alltag erleichtern kann. Trotzdem hat immer noch mehr als die Hälfte der Deutschen mit der Geschwindigkeit dieses Fortschritts zu kämpfen. 55 Prozent der Befragten geht die Digitalisierung zum Teil zu schnell, und ein knappes Viertel (23 Prozent) fühlt sich davon sogar überfordert. Zwei Drittel der Befragten befürchten, dass die Digitalisierung Stresskrankheiten begünstigt und zwischenmenschliche Beziehungen negativ beeinflusst.

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