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cid Groß-Gerau - Bei Discount-Tarifen bleibt die Schnelligkeit oft auf der Strecke. rawpixel / pixabay.com

Die Tücken der Mobilfunk-Discounter

Im Mobilfunknetz der Telekom können drei Discounter ihren Kunden Tarife mit LTE anbieten. Allerdings erhält nicht jeder, der bei einem dieser Anbieter einen Vertrag abgeschlossen hat, Zugang zu einer schnellen Datenverbindung via 4G.


Im Mobilfunknetz der Telekom können drei Discounter ihren Kunden Tarife mit LTE anbieten. Neben der Tochterfirma congstar sind das die freenet-Marke klarmobil sowie Sparhandy. Vodafone vermarktet lediglich über seine eigene Discount-Marke otelo eine LTE-Option. Allerdings erhält nicht jeder, der bei einem dieser Anbieter einen Vertrag abgeschlossen hat, Zugang zu einer schnellen Datenverbindung via 4G.

"Wer den entsprechenden Discount-Tarif gewählt hat, muss LTE 50 als Option erst aktiv buchen, um in den Genuss eines schnellen Daten-Netzes zu gelangen. Zur Verfügung steht die Option zudem nur in den im Postpaid-Verfahren abgerechneten Allnet-Flatrates", sagt Markus Weidner vom Onlineportal teltarif.de.

Fällig werden dafür meist fünf Euro Grundgebühr zusätzlich im Monat. Bei kleineren Verträgen sowie bei Prepaid-Tarifen gibt es weiterhin nur den mobilen Internet-Zugang über GPRS und UMTS. Kunden der Allnet-Flat-Verträge mit LTE müssen mit der Einschränkung leben, dass sie nicht mit der vollen im Netz verfügbaren Geschwindigkeit surfen können.

"Ihnen stehen sowohl im Mobilfunknetz der Telekom als auch von Vodafone maximal 50 MBit/s im Downstream zur Verfügung. Mit dieser Übertragungsgeschwindigkeit sollten die meisten Nutzer aber gut auskommen, um etwa Nachrichten zu lesen, YouTube-Videos zu schauen oder Fotos zu versenden", meint Weidner.

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