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cid Groß-Gerau - Ein nur halb aufgeladener Akku fühlt sich topfit und lebt länger. rawpixel / pixabay.com

Akkus mögen keine volle Ladung

Akkus sind auch nur Menschen. Und wer mag schon bis zum Rand abgefüllt sein. Experten raten daher, Akkus nie vollständig aufzuladen. Das soll deren Lebenszeit verlängern.


Akkus sind auch nur Menschen. Und wer mag schon bis zum Rand abgefüllt sein. Experten raten daher, Akkus nie vollständig aufzuladen. Das soll deren Lebenszeit verlängern. Natürlich fürchtet jeder aktive Handy-Nutzer, dass der Akku nicht den ganzen Tag durchhält. Daher lädt er sein Gerät am liebsten voll auf. Am besten über Nacht, damit es in Ruhe "durchladen" kann.

Doch genau das hat nach Angaben von Experten des Versicherers ARAG durchaus seine Tücken. In den modernen Akkus laufen während des Ladens chemische Prozesse ab, die sich im oberen Ladezustand schädlich auf die Lithium-Ionen-Zellen auswirken und dem Akku schaden. Daher sollte das Gerät bei 80 Prozent vom Netzteil getrennt werden.

Genauso verhält es sich im niedrigen Ladebereich. Sowohl eine Tiefenentladung bis auf null Prozent, als auch ein Ladezustand von unter 20 bis 30 Prozent schadet dem Akku auf Dauer. Bei einer niedrigen Spannung sind die Elektroden im Akku stärker belastet und müssen mehr arbeiten. Daher lautet der Experten-Rat: Bei 20 Prozent besser wieder aufladen. Gelegentliches Entladen unter diese Grenze ist allerdings kein Problem, da die modernen Lithium-Ionen-Akkus über eine eingebaute Elektronik verfügen, die vor Über- oder Unterspannung schützt und das Smartphone im Extremfall vorher komplett abschaltet.

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