img
Mit üppig blühenden Rosen lassen sich sogar eher triste Gartenecken in einen Lieblingsplatz verwandeln. 1171 KB Foto: djd/www.rosen-tantau.com/Jenkins Fotografie

Pflegetipps für eine lang anhaltende Blütenpracht

Lieblingsplätze mit Rosen

In jedem Garten gibt es Lieblingsplätze. Hier zieht man sich gerne zurück, ob alleine oder gemeinsam mit Freunden oder der Familie. Doch egal, ob gemütliche Sitzecke oder gesellige Terrasse - mit üppig blühenden Rosen lassen sich sogar triste Gartenecken in einen Lieblingsplatz verwandeln.

Rosenhecken als Sichtschutz

"Um einen Lieblingsplatz mit Rosen zu gestalten, sollte man auf die passenden Sorten achten", erklärt Susanne Rattay, Rosenfachberaterin bei Rosen Tantau im schleswig-holsteinischen Uetersen. Fast alle Sorten bis auf Kletterrosen lassen sich laut der Expertin als Hecke pflanzen. Während Zwergrosen eher niedrige Hecken bilden, können Strauchrosen auch als Begrenzung oder als Sichtschutz dienen - darunter fallen etwa die bis zu zwei Meter hoch wachsenden Starlet- oder die noch einen Meter größeren Pracht- und Hagebuttenrosen. Mit Spalieren oder Rosenbögen tragen aber auch Kletterrosen zu einem lauschigen Plätzchen im Garten bei. Die Expertin empfiehlt, sich auf eine oder wenige gleichartige Sorten zu beschränken, um eine möglichst harmonische Wirkung zu erzielen. Pflanz- und Pflegetipps gibt es unter www.rosen-tantau.com.

Sommerschnitt für üppige Blütenpracht

Der Sommerschnitt sorgt bei öfter blühenden Gartenrosen für eine üppige und farbenfrohe Rosenpracht. Denn das regelmäßige Ausschneiden verwelkter Blüten regt die Rose an, neue Blütenknospen zu treiben und nicht zu früh Hagebutten zu bilden. Das Entfernen verwelkter Blüten ist aber auch eine Pflegemaßnahme, die die Pflanze vor der Verbreitung von Pilzerkrankungen schützt. Edelrosen sollten einen Fingerbreit unterhalb der alten Blüte über dem nächsten reifen Fünferblatt geschnitten werden. Für die in Dolden blühenden Beet,-, Strauch- und Kletterrosen empfiehlt die Expertin, verblühte Einzelblüten zu entfernen, bevor die ganze Dolde abgeblüht ist und sie wie bei den Edelrosen heruntergeschnitten wird. "Nach dem ersten starken Blütenflor, wird es Zeit für eine Düngung", erklärt Susanne Rattay. Die letzte Düngergabe erfolge im Juli, damit die Rosenpflanze Kraft für die Knospenbildung und ausreichend Zeit zur Ausreifung und Verholzung der Triebe hat, um den Winter gut zu überstehen.

STARTSEITE