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cid Groß-Gerau - Der Traum vom schnellen Internet geht nicht überall in Erfüllung. Geralt / pixabay.com

Breitbandatlas entdeckt weiße Flecken

Auf der Suche nach schnellem Internet gibt es noch viele weiße Flecken. Nicht nur in Deutschland. Doch wo genau es noch hakt, liegt zunächst im Dunkeln. Antworten soll der neue Breitbandatlas für Europa geben.


Auf der Suche nach schnellem Internet gibt es noch viele weiße Flecken. Nicht nur in Deutschland. Doch wo genau es noch hakt, liegt zunächst im Dunkeln. Antworten soll der neue Breitbandatlas für Europa geben, der in englischer Sprache unter www.broadband-mapping.eu online ist.

Abgedeckt sind 32 Länder: die EU-Länder sowie die Mitglieder des europäischen Wirtschaftsraums Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz. Entwickelt hat die interaktive Landkarte ein Experten-Team bei TÜV Rheinland im Auftrag der Europäischen Kommission. Das dreijährige Projekt fand im März 2019 mit dem Start des Webportals seinen vorläufigen Abschluss.

Das Ergebnis zeigt ein einheitliches Vorgehen zur Aufbereitung und Visualisierung der Versorgungsdaten, heißt es. Diese als Service Mapping bekannte Methode bündelt die Daten aus den Mitgliedsstaaten. Somit konnte eine interaktive Karte auf Basis einer Geoinformationsdatenbank erstellt werden. Bei dem Projekt steht das Experten-Team mit öffentlichen und privaten Datenanbietern aus allen Mitgliedsstaaten in Kontakt und etabliert ein europaweites Stakeholder-Management zur Koordination und Mobilisierung aller Informationen und Ansprechpartner.

"Ziel des Projektes ist es, eine gute Vergleichbarkeit der Daten herzustellen. Dafür haben wir die von uns ermittelten Daten in verschiedene Qualitätsniveaus eingeteilt und entsprechend bewertet und bearbeitet", erklärt Christiane Lehmann, Projektleiterin für den EU-Breitbandatlas beim TÜV Rheinland.

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