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cid Groß-Gerau - Die Mehrheit der deutschen Mobilfunk-Kunden ist auf den UMTS-Standard angewiesen. Pixabay

Stehen viele Handynutzer bald auf der Leitung?

Die Mehrheit der deutschen Mobilfunk-Kunden ist auf den UMTS-Standard angewiesen, wenn es um den mobilen Internet-Zugang geht. Wie der Spiegel berichtet, sind es 53 Prozent, nur 47 Prozent aller in Deutschland aktiv verwendeten SIM-Karten werden mit LTE genutzt. Das Problem: Dem UMTS-Standard droht das Aus.


Die Mehrheit der deutschen Mobilfunk-Kunden ist auf den UMTS-Standard angewiesen, wenn es um den mobilen Internet-Zugang geht. Wie der Spiegel berichtet, sind es 53 Prozent, nur 47 Prozent aller in Deutschland aktiv verwendeten SIM-Karten werden mit LTE genutzt. Das Problem: Dem UMTS-Standard droht das Aus. Die Mobilfunkanbieter bauen den 3G-Standard kontinuierlich ab, schließlich steht neben 4G auch mit 5G bereits die nächste Mobilfunk-Generation in den Startlöchern.

Vor allem für Nutzer von SIM-Karten, die für LTE nicht freigeschaltet sind oder die ein Smartphone ohne 4G-Modul verwenden, wäre die UMTS-Abschaltung faktisch das Aus für einen schnellen mobilen Internet-Zugang. Ohne 3G hätte diese Klientel nur noch das GSM-Netz zur Verfügung, das über GPRS oder EGDE nur sehr langsame Datenverbindungen ermöglicht.

Dem Bericht zufolge peilt Vodafone die komplette Abschaltung seines UMTS-Netzes im Zeitraum zwischen 2020 und 2021 an. Die Telekom sichert die 3G-Versorgung laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen bis Ende 2020 zu und auch Telefónica hat den Grundstein für einen möglichen Verzicht auf UMTS bereits gelegt, indem die o2-Free-Tarife jetzt auch nach Greifen der Performance-Drossel für LTE freigeschaltet bleiben. Wer vor der Entscheidung für eine neue SIM-Karte steht, sollte in jedem Fall darauf achten, dass der Provider auch die LTE-Nutzung ermöglicht.

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