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cid Groß-Gerau - Auch Altbauten lassen sich "smart" nachrüsten. Geralt / Pixabay.com

So wird das Heim smart

Smarte Zuhause liegen voll im Trend, immer mehr Menschen wollen ihre unterschiedlichen Systeme etwa für Lichtsteuerung, Sicherheit, Entertainment, Heizung und Beschattung vernetzen und zentral steuern. Doch der Markt ist unübersichtlich geworden.


Smarte Zuhause liegen voll im Trend, immer mehr Menschen wollen ihre unterschiedlichen Systeme etwa für Lichtsteuerung, Sicherheit, Entertainment, Heizung und Beschattung vernetzen und zentral steuern. Doch der Markt ist unübersichtlich geworden.

"Bei der riesigen Anzahl an Smart Home Produkten fällt die Auswahl für ein System oft schwer. Zumal alle ihre Vor- und Nachteile haben", sagt Wolfgang Korne vom Onlineportal teltarif.de. Doch wer ein paar Tipps beherzigt und sich vorab überlegt, was er wirklich braucht, sollte das passende Smart Home System für sich finden."

Möglich ist eine Komplettvernetzung, am besten gleich beim Neubau, die kostet aber je nach beteiligten Bausteinen locker mal einen fünfstelligen Betrag. "Um eine Kostenexplosion zu vermeiden, empfiehlt es sich vor der Gestaltung eines smarten Zuhauses zu wissen, was ich wie wann steuern möchte", so Korne.

Der kostengünstigere und weniger anspruchsvolle Weg ist das Nachrüsten mit einzelnen Komponenten: Durch den Kauf etwa von intelligenten Glühbirnen oder Thermostaten können die eigenen vier Wände entsprechend den persönlichen Bedürfnissen vernetzt werden.

Und dabei ist selbst in Altbauten eine Installation möglich. Der Preis richtet sich dabei nach dem gewählten System und den eigenen Ansprüchen. "Ein Nachteil hierbei ist die oft fehlende Kompatibilität untereinander", warnt teltarif.de. Selbst bei offenen Smart Home-Systemen könne es passieren, dass Produkte verschiedener Hersteller nicht miteinander harmonieren. Und weil neben der Kompatibilität auch der Bedienkomfort wichtig ist, sollten Käufer frühzeitig klären, ob die Geräte nur per App, oder auch über Sprachsteuerung bedient werden können und ob die Programmierung verständlich und intuitiv ist. "Im Zweifelsfall besser einmal alles zeigen lassen und bei Nichtgefallen lieber etwas mehr Geld investieren, anstatt sich später zu ärgern", so die Experten.

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