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mp Groß-Gerau - Frauen sind eher von Migräne betroffen als Männer. Und: Ihre Attacken dauern länger. RobinHiggins / pixabay.com

Migräne: Wenn der Kopf ständig schmerzt

Frauen sind eher von Migräne betroffen als Männer. Und ihre Attacken dauern länger: So gab jede zweite Frau, aber nur jeder dritte Mann an, schon eine Migräne-Attacke gehabt zu haben. Und unter den Betroffenen haben deutlich mehr Frauen (47 Prozent) als Männer (29 Prozent) Attacken, die einen Tag oder länger anhalten.


Nahezu jeder zweite Bundesbürger wäre froh, wenn es mehr rezeptfreie Arzneimittel gegen Migräne gäbe. Von den Betroffenen sind es sogar 65 Prozent. Stark unter Migräne leiden die 30- bis 49-Jährigen, eine Altersgruppe, in die üblicherweise viele Berufstätige fallen: Von ihnen hatten 54 Prozent schon eine oder mehrere Migräne-Attacken.

Das gilt auch für 52 Prozent der Menschen in 3- oder 4-Personenhaushalten. Insgesamt hatten mehr als vier von zehn Bundesbürgern nach eigenen Angaben schon eine oder mehrere Migräne-Attacken. Mit diesem Ergebnis schließt der Gesundheitsmonitor, eine vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) beauftragte repräsentative Umfrage im Mai dieses Jahres. Am 5. September ist "Kopfschmerztag" in Deutschland.

Frauen sind eher von Migräne betroffen als Männer. Und ihre Attacken dauern länger: So gab jede zweite Frau, aber nur jeder dritte Mann an, schon eine Migräne-Attacke gehabt zu haben. Und unter den Betroffenen haben deutlich mehr Frauen (47 Prozent) als Männer (29 Prozent) Attacken, die einen Tag oder länger anhalten.

Migräne gilt nach dem Spannungskopfschmerz und vor dem Clusterkopfschmerz als zweithäufigste Kopfschmerzart. Typisch ist ein in Attacken auftretender, starker, meist einseitiger pochender Schmerz. Angekündigt oder begleitet wird eine Migräneattacke manchmal von einer sogenannten "Aura", also von Seh- und Wahrnehmungsstörungen. Weitere Symptome können Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit sein. Migräne ist chronisch und nicht heilbar. Aber Linderung ist möglich.

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