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mp Groß-Gerau - Wenn Kinder auf dem Spielplatz herumtollen, ist die Gefahr von Verletzungen groß. Mohamed_Hassan / pixabay.com

Studie: Das sind die Ängste der Eltern

Bei der Behandlung von schweren Verletzungen oder Vergiftungen zählt jede Sekunde, das gilt vor allem bei Kindern. Eltern tragen deshalb eine große Verantwortung.


Bei der Behandlung von schweren Verletzungen oder Vergiftungen zählt jede Sekunde, das gilt vor allem bei Kindern. Eltern tragen deshalb eine große Verantwortung.

Erschreckend aber: 50 Prozent der Eltern befürchten, dass sie ihrem Kind im medizinischen Notfall nicht helfen können. Und 45 Prozent fehlt nach eigenen Angaben das nötige Wissen, wie man Erste Hilfe bei einem Kind leistet. Das zeigt eine Umfrage der Schwenninger Krankenkasse zum Thema "Erste Hilfe bei Kindern".

Kritisch ist die Situation vor allem für die 4- bis 7-Jährigen: 73 Prozent der befragten Eltern geben an, dass sie Kindern in dieser besonders lebhaften Altersgruppe nicht die nötige Erstversorgung zukommen lassen können. Das fehlende Wissen zur Ersten Hilfe sollte nach Meinung der Eltern deshalb verpflichtend sein. 86 Prozent sprechen sich dafür aus, dass alle werdenden Eltern Schulungen in Erster Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern erhalten sollten.

"Ein Erste-Hilfe-Kurs für werdende Eltern ist sinnvoll", sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger Krankenkasse. Kinder seien von Natur aus neugierig und gerieten deshalb oft in Gefahr, so die Expertin. Vor allem Verbrennungen und Vergiftungen seien klassische Kinder-Notfälle: "Eltern müssen darauf schnell und besonnen reagieren - und gleichzeitig auf die empfindlichen Patienten Rücksicht nehmen."

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