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mp Groß-Gerau - Wenn Kinder an Neurodermitis leiden, sind Eltern oft überfordert. StockSnap / pixabay.com

Neurodermitis: Das hilft bei Juck-Attacken

Unter der Diagnose Neurodermitis leidet neben betroffenen Kindern die ganze Familie. Um die unangenehmen Juck-Attacken in den Griff zu bekommen, helfen spezielle Schulungen - sie weisen einen Weg aus dem Teufelskreis von Jucken und Kratzen, wie das Apothekenmagazin 'Baby und Familie' berichtet.


Unter der Diagnose Neurodermitis leidet neben betroffenen Kindern die ganze Familie. Um die unangenehmen Juck-Attacken in den Griff zu bekommen, helfen spezielle Schulungen - sie weisen einen Weg aus dem Teufelskreis von Jucken und Kratzen, wie das Apothekenmagazin "Baby und Familie" berichtet.

Laut Robert-Koch-Institut haben hierzulande etwa zwölf Prozent der Kinder und Jugendlichen Neurodermitis, die am häufigsten im Alter von null bis zwei Jahren festgestellt wird. Die Hautbarriere der Kinder ist - wohl genetisch bedingt - zu durchlässig und reagiert überempfindlich auf unterschiedliche Faktoren.

Spezielle Neurodermitis-Schulungen sollen den Betroffenen Wissen über die Krankheit, ihre Auslöser und Therapiemöglichkeiten vermitteln. Aber auch Bewältigungs-Strategien, Entspannungs- und Kommunikations-Techniken sowie Stress- und Zeitmanagement innerhalb der Familie sind ein Thema.

Ärzte, Pfleger, Pädagogen, Psychologen sowie Ernährungsexperten arbeiten mit betroffenen Eltern und Kindern interdisziplinär und systemisch, also mit Blick auf die ganze Familie. Die Schulungen werden deutschlandweit ambulant angeboten oder sind eingebettet in Rehamaßnahmen.

Schulungszentren finden sich auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e.V. (www.neurodermitisschulung.de unter "Zentren").

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