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mp Groß-Gerau - Werden Erkrankungen in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungschancen oft gar nicht so schlecht. fernandozhiminaicela / pixabay.com

Darmkrebs: Darum ist Vorsorge so wichtig

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium erkannt wird, sind die Heilungschancen gar nicht so schlecht. Und deshalb ist Vorsorge so wichtig.


Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland. Wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium erkannt wird, sind die Heilungschancen gar nicht so schlecht. Und deshalb ist Vorsorge so wichtig.

In der Broschüre "Darmkrebs und Depression" gibt der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz - Info Gesundheit e.V. (BGV) jetzt einen Überblick über Früherkennungsmaßnahmen sowie die derzeitigen Behandlungsstrategien. Daneben werden auch psychische Beschwerden thematisiert. Verzweiflung, Angst und Depressionen können mit der Krebserkrankung und der Therapie einhergehen und bedürfen ebenfalls einer Behandlung.

In den vergangenen Jahren erkrankten an Darmkrebs jährlich über 62.000 Menschen und mehr als 26.000 Betroffene sterben pro Jahr an den Folgen. Besonders gefährdet sind Menschen mit familiärer Vorbelastung. Durchschnittlich entwickeln sechs bis acht von 100 Menschen Darmkrebs.

Hat jedoch ein Verwandter diesen Tumor, so verdoppelt sich das Risiko. Die Überlebensrate könnte deutlich höher sein, wenn die Angebote zur Früherkennung besser genutzt würden. Wird die bösartige Krankheit in einem frühen Stadium entdeckt, ist sie oft heilbar.

Das familiäre Risiko für Darmkrebs wird unterschätzt. So machen jedes Jahr nur drei Prozent der Berechtigten von den angebotenen Untersuchungen Gebrauch. Wer in seiner Familie einen Darmkrebsfall hatte, der sollte die Darmkrebsvorsorge besonders ernst nehmen, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des BGV: "Die Erkrankung hat eine erbliche Komponente, die dazu führt, dass sie schon in einem Alter unter 50 Jahren gehäuft auftritt."

Krankenkassen übernehmen übrigens bei Menschen mit familiärer Vorbelastung die Kosten für eine Vorsorge-Darmspiegelung nicht erst ab dem 55. Lebensjahr, sondern unabhängig vom Alter.

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