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mp Groß-Gerau - Nicht alle Frauen sind mit Größe und Form ihrer Brüste zufrieden. Free-Photos / pixabay.com

Die Wege zum Traum-Busen

Die weibliche Brust ist das Sinnbild für Fruchtbarkeit, Sexappeal und Weiblichkeit zugleich. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Brustvergrößerung zu den häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland zählt.


Die weibliche Brust ist das Sinnbild für Fruchtbarkeit, Sexappeal und Weiblichkeit zugleich. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Brustvergrößerung zu den häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland zählt.

Die Expertin für plastische Chirurgie, Dr. med. univ Maria Boyce von Medical One aus Stuttgart, klärt auf über Varianten der Brustvergrößerung und wie das 3D-Simulationssystem Crisalix schon vor der Operation einen ersten Blick auf den neuen Traumbusen möglich macht.

Die ersten Silikonimplantate setzten Ärzte in den 1950er und 1960er Jahren ein. Im Jahr 1962 erfolgte die erste Operation mit einem Brustimplantat aus Silikon. Der Clou: Größe und Form des Brustimplantats sind variabel und lassen sich somit exakt auf die körperlichen Voraussetzungen und den Wünschen der Patientin anpassen. Von tropfenförmig bis rund und heutzutage ergonomisch.

Solange keine Komplikationen auftreten, können die Kissen länger als früher im Körper bleiben. Die regelmäßige Vorsorge ist wichtig! Die häufigste Komplikation ist die Kapselfibrose oder die Lageveränderungen des Implantates. Die Expertin Frau Dr. Boyce hebt des Weiteren gesondert hervor: "Bei Brustimplantaten besteht die Möglichkeit einer Ruptur, also eines Risses im Implantat. Deshalb ist eine fachmännische Beratung in einer Klinik unabdingbar. Genauso wichtig ist die Verwendung von Qualitätsprodukten nach höchsten Standards. Mein Team und ich nehmen dies besonders ernst. Wir arbeiten ausschließlich mit hochwertigen Produkten. Nur so lässt sich das Risiko wirksam eindämmen."

Viele Chirurgen verwenden seit vielen Jahren bereits Eigenfett für Eingriffe wie beispielsweise zur Behandlung von Narben. Auch für eine Brustvergrößerung bietet sich diese Methodik an. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: "Entscheidend ist, dass hier kein körperfremdes Material verwendet wird. Dementsprechend entwickelt der Körper auch in der Regel keine Abwehrmechanismen, sogenannte Kapselfibrosen. Ein Verrutschen ist ebenfalls nicht gegeben und das Ergebnis sehr natürlich", so die Expertin.

Unter einer Hybridbrustvergrößerung, auch Composite Breast Augmentation, versteht man den kombinierten Brustaufbau mit Implantaten und Eigenfett. So lassen sich die Brüste deutlich mehr vergrößern, als mit der Eigenfettvariante alleine. Das körpereigene Fett ermöglicht zugleich ein besonders natürliches Ergebnis. Risiken sind bei der Hybridmethode genauso wie bei allen anderen Varianten gegeben. "Wichtig zu beachten ist, dass in den ersten Wochen nach der Operation das Fett noch vom Körper abgebaut wird. Dies muss ein Chirurg bei der Durchführung der Operation berücksichtigen", sagt Frau Dr. Maria Boyce.

Dementsprechend ist es entscheidend, dass sich Patientinnen ausschließlich in erfahrene Hände begeben. Was viele nicht wissen: Die Bezeichnung "Schönheitschirurg" unterliegt keinem rechtlichen Schutz.

Wie werde ich nach der Operation aussehen? Passt der neue Busen überhaupt zu meinem Körper? Mit all diesen Fragen sehen sich Patientinnen vor der Operation konfrontiert. Mit der 3D-Computersimulation Crisalix können nun erste Eindrücke gesammelt werden - und das noch vor dem eigentlichen Eingriff. Binnen weniger Sekunden wird, nach einer Rundumaufnahme des Körpers, ein Körpermodell zusammengesetzt. Dieses steht anschließend zur Bearbeitung bereit. Manuell lässt sich das Volumen des neuen Busens, je nach Wunsch der Patientin, regulieren.

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