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mp Groß-Gerau - So ein kleiner Gang durch die Natur tut der Seele gut und hilft auch der Verdauung. Tabeajaichhalt / pixabay.com

Spaziergang gegen Sodbrennen

Sodbrennen kann belastend sein. Doch gibt es Abhilfe. Medikamente wirken auf unterschiedliche Weise. Doch auch Bewegung tut dem Verdauungsapparat gut.


Sodbrennen kann belastend sein. Doch gibt es Abhilfe. Medikamente wirken auf unterschiedliche Weise. Doch auch Bewegung tut dem Verdauungsapparat gut. "Machen Sie öfter einen kurzen Verdauungsspaziergang", rät Allgemeinmediziner Dr. Axel Budahn aus Bremerhaven im Patientenmagazin "HausArzt". So gelange die Nahrung besser vom Magen in den Darm.

Weitere Tipps: "Lagern Sie den Oberkörper beim Schlafen höher. Nehmen Sie über den Tag mehrere kleine Mahlzeiten zu sich statt wenige große", rät Budahn. Nach dem Essen ein Glas Wasser zu trinken, neutralisiere einen Teil der Magensäure. Sodbrennen gilt als Symptom der sogenannten Reflux-Krankheit. "Beschwerden entstehen, weil Magensaft in die Speiseröhre steigt." Das passiert laut Budahn, wenn der Schließmuskel zwischen Mageneingang und Speiseröhre, der Pförtner, nicht richtig funktioniert. Um schweren Verläufen vorzubeugen, sollten schon die ersten Anzeichen ärztlich abgeklärt werden. "Dazu empfiehlt sich meist eine Magenspiegelung."

Gegen Sodbrennen werden oft Magensäureblocker verordnet. "Solche Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) oder -hemmer sind für die dauerhafte Einnahme gedacht. Da dies mit einigen Risiken behaftet ist, wie Studien belegen, sollten PPI keinesfalls routinemäßig geschluckt werden", betont Budahn. Eine Alternative sei Alginat, ein Wirkstoff aus Blaualgen. Er "schwimme" auf dem Magensaft und hemme dessen Aufsteigen in die Speiseröhre. Auch säurebindende Mittel (Antazida), die es ohne Rezept in der Apotheke gibt, können helfen.

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