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cid Groß-Gerau - Wo viele Fußball-Fans zusammenkommen, da sind auch Schwarzmarkthändler meist nicht weit. Eine Blockchain-App könnte ihnen jetzt das Geschäft verderben. drischdi / pixabay.com

Blockchain-App: Hier rollt der Ball

Beim EM-Qualifikationsspiel gegen Estland hat der holländische Fußballverband erstmals testweise Tickets mit Blockchain-Siegel vertrieben. Das hat einen ganz simplen Grund: Damit soll gegen den Schwarzhandel mit Eintrittskarten vorgegangen werden.


Beim EM-Qualifikationsspiel gegen Estland hat der holländische Fußballverband erstmals testweise Tickets mit Blockchain-Siegel vertrieben. Das hat einen ganz simplen Grund: Damit soll gegen den Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten vorgegangen werden.

Und so funktioniert das System: Die verkauften Tickets werden auf einer Blockchain registriert und dann jeweils in PDF-Form zugestellt. Über die App können die Käufer durch das Vorzeigen ihrer Karte Einlass erhalten. Der dazugehörige Barcode ist allerdings erst ab einem bestimmten Zeitraum und nur innerhalb einer bestimmten Entfernung zum Stadion gültig. Damit soll es unmöglich gemacht werden, ein und dasselbe Ticket mehrmals verkaufen zu können.

Was versteht man eigentlich unter "Blockchain"? Ganz einfach: Dieser Begriff setzt sich aus den Worten "Block" und "Chain" ("Kette") zusammen. Eine Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, "Blöcke" genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind.

Sollten die Testergebnisse des Fußballspiels positiv ausfallen, soll das Blockchain-System unter Hilfe des Europäischen Fonds zur regionalen Entwicklung weiter skaliert und zukünftig eingesetzt werden. Das berichtet das Fan-Magazin Ajax Life des niederländischen Traditionsvereins Ajax Amsterdam.

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