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mp Groß-Gerau - Bei der Gartenarbeit kann es schnell zu schmerzhaften Verletzungen kommen. ICHTHYOL

Vorsicht bei der Gartenarbeit

Mit den wärmenden Sonnenstrahlen zieht es viele Menschen wieder hinaus in den heimischen Garten. Denn dort gibt es nach dem langen Winter einiges zu tun. Zum Beispiel werden die Rosen geschnitten. Doch dabei ist Vorsicht geboten.


Mit den wärmenden Sonnenstrahlen zieht es viele Menschen wieder hinaus in den heimischen Garten. Denn dort gibt es nach dem langen Winter einiges zu tun. Zum Beispiel werden die Rosen geschnitten. Doch dabei ist Vorsicht geboten.

Dornen im Finger oder andere kleine Verletzungen sind keine Seltenheit. Denn in Gartenerde, einem Eldorado für Keime, und an Dornen lauern böse Bakterien. Diese können in die verletzte Haut eindringen und Entzündungen verursachen. Darum ist schnelles Handeln gefordert.

So geht's: Befindet sich ein Dorn in der Haut, sollte er mit einer Pinzette entfernt werden. Bleibt der Fremdkörper aber länger unbemerkt oder sind durch einen Stich Bakterien tiefer in die Haut eingedrungen, kann dies zu einer schmerzhaften Entzündung führen.

Kann der Eiter nicht abfließen, sammelt er sich unter der Haut und es kommt zu einem sogenannten Abszess. Dann heißt es: Salbe auftragen und dann den Finger mit einem Pflaster schützen.

Bei kleinen Infektionen kann die Entzündung so oft schon über Nacht gestoppt werden. Die Haut wird aufgeweicht, so dass Eiter schneller an die Oberfläche kommt und das Gewebe abheilen kann.

Und noch ein Tipp: Ist die Versuchung auch noch so groß - niemals an eitrigen Hautentzündungen herumdrücken. Dadurch steigt das Risiko einer Infektionsausbreitung. Grundsätzlich gilt: Hautentzündungen beobachten. Verschlimmern sie sich, umgehend den Arzt aufsuchen.

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