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wid Groß-Gerau - Die USA haben besonders stark unter der Corona-Krise zu leiden. Free-Photos / pixabay.com

US-Wirtschaft droht historischer Einbruch

Die USA sind besonders hart von der Corona-Krise getroffen. Das zeigt sich jetzt auch an den aktuellen Wirtschaftsdaten. Denn nach Einschätzung der Experten der Notenbank Fed droht im zweiten Quartal 2020 ein Einbruch von bis zu 30 Prozent.


Die USA sind besonders hart von der Corona-Krise getroffen. Das zeigt sich jetzt auch an den aktuellen Wirtschaftsdaten. Denn nach Einschätzung der Experten der Notenbank Fed droht im zweiten Quartal 2020 ein Einbruch von bis zu 30 Prozent. Es sei möglich, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) infolge der Corona-Pandemie um 20 bis 30 Prozent abnehme, sagte Fed-Direktor Jerome Powell in einem Interview mit dem Fernsehsender CBS.

Im ersten Quartal war die Wirtschaftsleistung der USA bereits um 4,8 Prozent geschrumpft. In der Bilanz der ersten drei Jahresmonate hatte sich die Pandemie aber noch nicht voll niedergeschlagen. Powell hält es zudem für wahrscheinlich, dass die US-Arbeitslosenquote auf 20 bis 25 Prozent steigt.

Inzwischen verloren in den USA infolge der Krise bereits knapp 36,5 Millionen Menschen ihre Jobs. Die Arbeitslosenquote schnellte von 3,5 Prozent im Februar auf 14,7 Prozent im April 2020 hoch.

Die USA sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. 1,48 Millionen Infektionsfälle und fast 90.000 Todesfälle wurde dort bislang verzeichnet.

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