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wid Groß-Gerau - Mit 34,9 Prozent der eingespeisten Strommenge ist die Windkraft erstmals der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung. Olivier Tétard / Creative Commons

Grüner Strom liegt vorne

Die Kräfteverhältnisse ändern sich: Im ersten Quartal 2020 wurden in Deutschland 72,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Das war erstmals mehr als aus konventionellen Energieträgern. Das hat jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) errechnet.


Die Kräfteverhältnisse ändern sich: Im ersten Quartal 2020 wurden in Deutschland 72,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Das war erstmals mehr als aus konventionellen Energieträgern. Das hat jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) errechnet.

Nach den vorläufigen Ergebnissen stieg die Strommenge aus erneuerbaren Energien gegenüber dem ersten Quartal 2019 um 14,9 Prozent auf einen Anteil von 51,2 Prozent der insgesamt eingespeisten Strommenge. Den höchsten Anstieg verzeichnete der Strom aus Windkraft mit einem Plus von 21,4 Prozent, "was vor allem auf ein sehr windreiches Quartal zurückzuführen ist", so die Behörde.

Mit 34,9 Prozent der insgesamt eingespeisten Strommenge war die in Deutschland nach wie vor höchst umstrittene Windkraft gleichzeitig erstmals der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung. Die Einspeisung aus konventionellen Energieträgern sank dagegen um 21,9 Prozent. Speziell der Kohlestrom-Anteil war mit minus 33,4 Prozent deutlich niedriger als im ersten Quartal 2019.

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