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mp Groß-Gerau - Haustierbesitzer sollten stets auf eine gründliche Hand-Hygiene achten. Free-Photos / pixabay.com

Haustiere: Was wir über die Ansteckungsgefahr wissen

Haustiere rücken plötzlich in der Corona-Krise verstärkt in den Blickpunkt. Doch wie sieht es eigentlich mit der Ansteckungsgefahr aus? Können Hunde oder Katzen Covid-19 übertragen?


Haustiere rücken plötzlich in der Corona-Krise verstärkt in den Blickpunkt. Doch wie sieht es eigentlich mit der Ansteckungsgefahr aus? Können Hunde oder Katzen Covid-19 übertragen?

Bislang ist dies wissenschaftlich jedoch nicht bewiesen. Nach Streicheln und Kuscheln ist aber in jedem Fall Vorsicht geboten. Doch erstaunlicherweise waschen sich aktuell weniger Menschen die Hände nach dem Kontakt mit Tieren als 2019. Das ist das Ergebnis von drei Forsa-Umfragen im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

Während sich 2019 und 2016 noch rund zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) am Waschbecken von Tierhaaren und möglichen Keimen befreiten, ist es aktuell nur noch etwa jeder zweite Umfrageteilnehmer (54 Prozent). Es gibt zwar bisher keine Hinweise darauf, dass sich Haustierbesitzer bei ihren Lieblingen mit dem Corona-Virus anstecken können, dennoch ist es ratsam, beim Umgang mit Tieren auf eine gründliche Hand-Hygiene zu achten. Denn die Tiere können auch andere Krankheitserreger wie Salmonellen oder Parasiten übertragen.

Verantwortungsvolle Tierhalter sollten sich deshalb auch um einen ausreichenden Impfschutz und regelmäßiges Entwurmen ihrer Schützlinge kümmern: Ein regelmäßiger Check-Up beim Tierarzt hilft, nicht nur das geliebte Haustier gesund zu halten, es mindert auch das Übertragungsrisiko für Herrchen und Frauchen.

Vor allem bei fremden und äußerlich krank wirkenden Tieren sollte direkter Kontakt vermieden werden. Auch nach einem Besuch im Streichel-Zoo gilt es, Kinderhände gründlich zu reinigen. Ist keine Waschgelegenheit vorhanden, kann ein Desinfektionstuch oder -spray kurzzeitig Abhilfe schaffen. Solche Desinfektionsmittel für unterwegs hat inzwischen laut der aktuellen forsa-Umfrage mehr als jeder zweite Deutsche dabei.

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