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mp Groß-Gerau - Auch am Arbeitsplatz ist Hygiene zwingend erforderlich. coleur / pixabay.com

Höhere Strafen bei Hygiene-Verstößen

Bayern reagiert auf die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Die Landesregierung kündigte nun an, die Bußgelder bei Hygiene-Verstößen in der Landwirtschaft zu verfünffachen. 25.000 Euro statt wie bisher 5.000 Euro sollen Betriebe zahlen, in denen nicht sorgfältig genug vorgesorgt wird.


Bayern reagiert auf die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Die Landesregierung kündigte nun an, die Bußgelder bei Hygiene-Verstößen in der Landwirtschaft zu verfünffachen. 25.000 Euro statt wie bisher 5.000 Euro sollen Betriebe zahlen, in denen nicht sorgfältig genug vorgesorgt wird.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte außerdem an, in der Erntezeit die Kontrolldichte für Betriebe zu erhöhen. Er warnte vor Leichtsinn, Unvernunft und mangelnder Vorsicht im Umgang mit dem Coronavirus. "Corona kommt schleichend zurück, aber mit aller Macht."

Es habe zuletzt teilweise auch bewusste Verstöße gegen Hygiene-Konzepte und Regeln gegeben. Man müsse nun aufpassen, dass aus vielen Einzelfällen keine zweite Infektionswelle werde. Söder forderte die Menschen im Freistaat dazu auf, wieder mehr Vorsicht walten zu lassen - im privaten Bereich ebenso wie etwa im Urlaub oder am Arbeitsplatz.

Das Vorgehen der Behörden bei dem Betrieb in Mamming im Landkreis Dingolfing-Landau lobte Söder als "schnell und konsequent". Auf dem Hof waren 174 von 479 Erntehelfern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der komplette Betrieb wurde unter Quarantäne gestellt. Alle Saisonarbeiter sollen verpflichtend getestet werden, berichtet "tagesschau.de".

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