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wid Groß-Gerau - Viele Nutzer sind mit dem Handempfang nicht zufrieden. pexels / pixabay.com

Handyempfang bleibt eine Baustelle

Funklöcher und schlechte Verbindungen: Der Handyempfang in Deutschland lässt immer noch zu wünschen übrig. So sind beispielsweise fünf Prozent aller Kündigungen 2020 bei O2 sind auf einen schlechten Empfang zurückzuführen.


Funklöcher und schlechte Verbindungen: Der Handyempfang in Deutschland lässt immer noch zu wünschen übrig. So sind beispielsweise fünf Prozent aller Kündigungen 2020 bei O2 sind auf einen schlechten Empfang zurückzuführen. Wie unzufrieden die Kunden von Telekommunikationsanbietern wegen solcher Störungen sind, ermittelte jetzt der Vertragsmanager Volders (www.volders.de).

Bei einem Vergleich zwischen den drei führenden Telekommunikationsanbietern Deutschlands - O2, Vodafone und Telekom -, gehen bei O2 die meisten Kündigungen wegen Problemen mit dem Empfang ein. So war "Schlechter Empfang" für rund fünf Prozent aller Kündigungen maßgeblicher Grund. 2019 betrug der Anteil bei O2 fast sieben Prozent. Vodafone folgt mit 3,6 Prozent (2019 waren es knapp vier Prozent). Die Kündigungen wegen schlechten Empfangs bei der Deutschen Telekom liegen sowohl 2019 als auch 2020 stabil bei etwa zwei Prozent.

Mehr als ein Drittel der Befragten kritisieren Empfangsstörungen bei ihrem Telekommunikationsanbieter, die ein bis drei Mal in der Woche auftreten. Rund zehn Prozent sagen aus, dass sie vier bis zehn Mal mit derartigen Problemen zu kämpfen haben. Knapp 15 Prozent sogar über zehn Mal pro Woche. Damit bemängeln insgesamt rund 60 Prozent der befragten Kunden den Empfang.

Beim mobilen Internet sind es fast 90 Prozent, die über Beeinträchtigungen klagen. 45 Prozent der Befragten weisen darauf hin, dass sie ein bis drei Mal pro Woche Probleme mit dem Internetempfang haben. Ein Drittel gibt an, im selben Zeitraum mehr als zehn Mal keine beständige Verbindung ins World Wide Web zu haben.

Vor allem in ländlichen Regionen kommt es zu Unterbrechungen der Verbindung, das sagen rund 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer.

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