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wid Groß-Gerau - Wegen der globalen Auswirkungen der Corona-Krise sind auch die Exporte eingebrochen. echosystem / pixabay.com

Deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs

Der Einbruch der deutschen Wirtschaft durch die Corona-Pandemie fällt dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge schwächer aus als während der Finanzkrise 2009. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2020 um 5,5 Prozent fallen, sagten die Kieler Forscher in ihrer Herbstprognose voraus.


Der Einbruch der deutschen Wirtschaft durch die Corona-Pandemie fällt dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge schwächer aus als während der Finanzkrise 2009. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2020 um 5,5 Prozent fallen, sagten die Kieler Forscher in ihrer Herbstprognose voraus.

Im Juni 2020 war das IfW noch von minus 6,8 Prozent ausgegangen - was deutlich mehr gewesen wäre als beim bislang größten Absturz der Nachkriegszeit im Jahr 2009. Damals kam es wegen der globalen Finanzkrise zu einem Rückgang von 5,7 Prozent.

"Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs", betonten die Forscher um Konjunkturchef Stefan Kooths. Sie habe sich mit der erfolgreichen Eindämmung der Pandemie von ihrem Tiefpunkt im April rasch wieder gelöst und einen erheblichen Teil der Verluste binnen weniger Monate wettgemacht. "Die weitere Erholung dürfte mühsamer werden und an Tempo einbüßen", warnen die Experten zugleich.

Für 2021 senkten sie ihre Wachstumsprognose von 6,3 auf 4,8 Prozent und sagen für 2022 ein Plus von 2,4 Prozent voraus.

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