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mp Groß-Gerau - Ein kleiner Pieks für "Waldis" Gesundheit: Impfungen können eine wichtige Rolle in der Gesundheitsvorsorge von Hunden spielen. AGILA AdobeStock Tyler Olson

Darum sollten Hunde unbedingt geimpft werden

Hunde sind von Natur aus neugierig. Schon als Welpen wollen sie alles erschnüffeln. Doch die Entdeckungstouren bergen auch jede Menge Gefahren. Vor allem, wenn es dabei zu Begegnungen mit Artgenossen kommt.


Hunde sind von Natur aus neugierig. Schon als Welpen wollen sie alles erschnüffeln. Doch die Entdeckungstouren bergen auch jede Menge Gefahren. Vor allem, wenn es dabei zu Begegnungen mit Artgenossen kommt. Schließlich werden zahlreiche bakterielle und virale Infektionen vor allem von Tier zu Tier übertragen. Impfungen können eine wichtige Rolle in der Gesundheitsvorsorge spielen.

"Obwohl es in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfehlen Experten, Hunde gegen bestimmte Erreger zu impfen. So können Halter ihre Tiere vor einigen schwerwiegenden Krankheiten schützen", erklärt Melanie Ahlers, Tierärztin bei der Haustierversicherung "Agila". Denn infiziert sich ein Vierbeiner zum Beispiel mit Tollwut, so verläuft diese Erkrankung immer tödlich. "Einen Überblick zu den aktuellen Impfempfehlungen bieten beispielsweise die Leitlinien der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin", so Tierärztin Ahlers.

Bereits im Alter von acht Wochen sollten Halter mit der Grundimmunisierung ihrer Welpen beginnen. Impfungen gegen Parvovirose, Staupe, Leptospirose und Hepatitis contagiosa canis (HCC) stehen ganz oben auf der Liste. "Im Alter von zwölf Wochen werden diese Impfungen wiederholt, nun ist auch die erste Tollwutimpfung empfehlenswert", erklärt Melanie Ahlers. Weitere Impfungen in der 16. Lebenswoche und im 15. Lebensmonat vervollständigen die Grundimmunisierung. Danach sollte der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden.

Ist die Impfung geschafft, brauchen Hunde erst einmal Ruhe: Sowohl sportliche Aktivitäten als auch besonderer Stress sollten für zwei bis drei Tage vermieden werden. Es ist ratsam, dass Besitzer ihren Hund nach der Impfung auch etwas genauer im Blick behalten. Denn wie bei Menschen kann es sein, dass in seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten. Bei Fieber, Atemproblemen oder starker Abgeschlagenheit müssen die Tiere so schnell wie möglich noch einmal beim Tierarzt vorgestellt werden. In den meisten Fällen verlaufen die Impfungen jedoch ohne Komplikationen und tragen verlässlich zur Gesundheit der Vierbeiner bei.

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