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wid Groß-Gerau - Der Frauenanteil in wichtigen deutschen Unternehmen lässt zu wünschen übrig. pixabay.com

Weniger Frauen in Vorständen

Die Frauen-Quote bleibt ein kontroverses Thema. Denn Aktuell geht der Anteil von Spitzenmanagerinnen in den wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zurück. Am 1. September 2020 saßen 23 Frauen in den Vorständen der 30 Unternehmen, die dem wichtigsten deutschen Börsenindex Dax angehören. Das sind sechs weniger als ein Jahr zuvor.


Die Frauen-Quote bleibt ein kontroverses Thema. Denn Aktuell geht der Anteil von Spitzenmanagerinnen in den wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zurück. Am 1. September 2020 saßen 23 Frauen in den Vorständen der 30 Unternehmen, die dem wichtigsten deutschen Börsenindex Dax angehören. Das sind sechs weniger als ein Jahr zuvor.

Der Frauenanteil sank damit auf 12,8 Prozent. Das geht aus einer Untersuchung der Allbright Stiftung hervor. Nachdem der Anteil von Managerinnen in den Vorständen der Dax-Konzerne in den Vorjahren stets gestiegen war, fällt Deutschland durch den aktuellen Rückgang weiter hinter andere Länder zurück. In den USA liegt der Frauenanteil im Top-Management bei 28,6 Prozent, in Großbritannien bei 24,5 Prozent.

In Deutschland erreicht keines der 30 wichtigsten Unternehmen im eigenen Vorstand einen Frauenanteil von 30 Prozent. Elf Dax-Konzerne haben sogar keine Frau in ihrem Vorstand und nur vier (Allianz, Daimler, Deutsche Telekom und Fresenius Medical Care) mehr als ein weibliches Vorstandsmitglied. Zum Vergleich: In den USA gilt das für 97 Prozent der Top-Unternehmen und in Frankreich für 87 Prozent.

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