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mp Groß-Gerau - Auch Menschen mit rheumatischen Krankheiten können sich gegen das Corona-Virus impfen lassen tomwieden / pixabay.com

Covid-Impfung auch bei Rheuma

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) weist die Behauptungen zurück, die vor einer Corona-Impfung von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen abraten. Der Grund dafür sind laut des Vereins 'Falschinformationen seitens Landesregierungen, Krankenkassen und Medien'.


Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) weist die Behauptungen zurück, die vor einer Corona-Impfung von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen abraten. Der Grund dafür sind laut des Vereins "Falschinformationen seitens Landesregierungen, Krankenkassen und Medien".

Diese würden kommunizieren, dass eine Impfung gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 für Menschen mit Rheuma risikobehaftet und damit nicht in Anspruch zu nehmen sei, so die DGRh. Das treffe aber nicht zu, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme. Stattdessen empfiehlt die Fachgesellschaft ausdrücklich die Impfung von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

"Die Falschinformationen sind nicht nur unbegründet, sie sind sogar potenziell lebensgefährlich für die Betroffenen, denen man die Impfung verwehrt", so Professor Krause, ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin am Immanuel Krankenhaus Berlin.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät sogar generell, Patienten mit einem eingeschränkt funktionierenden Immunsystem vorrangig zu impfen. Einzige Gegenanzeige wäre eine Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe des Impfstoffs. Darüber hinaus sollten Schwangere zurzeit nicht geimpft werden.

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