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wid Groß-Gerau - Das Smartphone ist in der digitalen Welt zum ständigen Begleiter geworden. pixabay.com

Leben ohne Smartphone: Geht das wirklich?

Das Smartphone ist aus unserem Leben kaum wegzudenken. Denn diese kleinen Computer sind wahre Alleskönner. Man kann damit durchs Internet surfen, navigieren, Nachrichten schreiben, Fotos machen - oder ganz einfach nur telefonieren. Der Haken: Wer immer die neuesten Produkte der Branchenführer haben möchte, braucht je Menge Geld.


Das Smartphone ist aus unserem Leben kaum wegzudenken. Denn diese kleinen Computer sind wahre Alleskönner. Man kann damit durchs Internet surfen, navigieren, Nachrichten schreiben, Fotos machen - oder ganz einfach nur telefonieren. Der Haken: Wer immer die neuesten Produkte der Branchenführer haben möchte, braucht jede Menge Geld.

Das Kuriose: Deutschen mit einem Haushaltseinkommen unter 1.500 Euro fällt ein Handyverzicht deutlich schwerer als einkommensstärkeren Haushalten. Zudem sind die Haushalte von Geringverdienern oft schlechter mit elektronischen Geräten ausgestattet. Das zeigt eine repräsentative Verivox-Umfrage.

Vier Wochen ohne Fernsehen oder Streaming ist für deutsche Haushalte der zweitschlimmste Verzicht: hier liegen die Werte mit 32 Prozent bei Kleinverdienern und 33 Prozent bei den höheren Einkommensgruppen nahezu gleichauf. Bei den Antworten konnte aus einer Liste von insgesamt zehn alltäglichen Dingen und Aktivitäten gewählt werden (darunter Fernsehen, Alkohol trinken, Fleisch essen, Rauchen, Sex und Sport).

Alle befragten Personen besitzen ein Smartphone, unabhängig vom monatlichen Budget. Doch beim Besitz anderer elektronischer Geräte sind höhere Einkommensgruppen oft besser ausgestattet. So haben Haushalte mit einem geringeren Einkommen als 1.500 Euro nur zur Hälfte ein Tablet zu Hause (51 Prozent), bei den finanzstärkeren Haushalten liegt der Prozentsatz bei 76 Prozent.

Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen zeigen sich auch, wenn nach der Bedeutung des Smartphones insgesamt gefragt wird. So sagen 28 Prozent der Kleinverdiener, das Gerät stelle für sie "den größten Ablenkungsfaktor" dar. In den finanzstärkeren Haushalten geben das nur 16 Prozent an. Über alle Einkommensunterschiede hinweg sehen mit 60 Prozent die meisten Befragten ihre Geräte als "Kommunikationszentrale".

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