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Mit Hilfe einer bequem zu handhabenden Ölabsaugpumpe gelingt der Ölwechsel am Rasenmäher schnell und sauber. Foto: djd/Briggs & Stratton

Check-Up für den Rasenmäher

Auch der benzinbetriebene Gartenhelfer sollte regelmäßig inspiziert werden

Wie das Auto muss auch der Rasenmäher mit Benzinmotor regelmäßig zur Inspektion, damit er in der Gartensaison zuverlässig anspringt. Über die regelmäßige Wartung freut sich auch die Umwelt, denn nach Angaben des Motorenherstellers Briggs & Stratton sowie des Umweltverbands WWF lassen sich mit der richtigen Pflege des Motors die Emissionen um rund 50 Prozent und der Benzinverbrauch um etwa 30 Prozent reduzieren.

Selbst Hand anlegen

Beim Rasenmäher-Check, den Gartenfreunde mindestens einmal im Jahr durchführen sollten, werden unter anderem Luftfilter, Ölstand und die Zündkerzen kontrolliert. Der Hobbygärtner kann den Benzinmotor seines Rasenmähers problemlos in Eigenregie warten. Dafür gibt es im Fachhandel spezielle Wartungskits, beispielsweise von Briggs & Stratton mit Zündkerzen, Luftfilter und Motorenöl. Die Farbcodierung der Verpackungsbox erleichtert die richtige Auswahl - passend für verschiedene Motorreihen. Ganz wichtig: Vor der Arbeit am Motor muss der Zündkerzenstecker gezogen werden. Anschließend das Gerät zunächst einmal von außen gründlich reinigen. Festsitzender Schmutz löst sich am besten mit einem Holzspatel, Wasser und einer Bürste. Wer den zu starken Strahl des Gartenschlauchs oder gar des Hochdruckreinigers auf Lager, Dichtungen und Motorteile richtet, könnte diese beschädigen. Danach säubern Gartenfreunde den Luftfilter und erneuern ihn bei Notwendigkeit. Schließlich ist der Ölwechsel an der Reihe. Dazu wird das alte Öl am besten mit einer komfortablen, sauber zu handhabenden Absaugpumpe abgeleitet und an einer entsprechenden Sammelstelle abgegeben. Stark verrußte Zündkerzen sind ebenfalls zu ersetzen.

Oder einfach den Fachmann beauftragen

Wer die Wartung nicht selbst machen will, kann auch den entsprechenden Service von Fachhändlern oder Gartencentern in Anspruch nehmen. Dabei lohnt es sich auch, das Messer des Rasenmähers überprüfen und bei Bedarf nachschleifen zu lassen. Stumpfe Messer schneiden die Gräser nicht mehr richtig ab, sondern schlagen die Halme unsauber weg. Diese ausgefransten Kanten werden schnell braun.

Mähen ohne Ölwechsel

Wer einen Benzinrasenmäher mit einem Motor der modernen Generation wie zum Beispiel der lüftgekühlten Einzylinder-Viertaktmotoren-Serie EXi von Briggs & Stratton besitzt, kann sich den Ölwechsel getrost sparen. Diese Motoren sind so konstruiert, dass über ihre gesamte Lebensdauer kein Öl gewechselt werden muss. Nach dem Auffüllen zur ersten Inbetriebnahme genügt es, den Ölstand regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf nachzufüllen.

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