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cid Groß-Gerau - Auf vielen Smartphones sind Apps vorinstalliert. Vor allem bei Geräten mit einer geringeren Speicherkapazität ist das sehr ärgerlich. Pexels / Pixabay.com / CC0

Die App muss weg

Auf fast jedem Smartphone sind bereits einige Apps vorinstalliert. Diese stammen zumeist vom Telefonhersteller oder von den Werbepartnern. In Fachkreisen heißt das 'Bloatware'. Doch die lässt sich nicht so leicht entfernen und belegt einen Teil des zugesicherten internen Speicherplatzes. Was also tun?


Auf fast jedem Smartphone sind bereits einige Apps vorinstalliert. Diese stammen zumeist vom Telefonhersteller oder von den Werbepartnern. In Fachkreisen heißt das "Bloatware". Doch die lässt sich nicht so leicht entfernen und belegt einen Teil des zugesicherten internen Speicherplatzes. Vor allem bei Geräten mit einer geringeren Speicherkapazität ist das sehr ärgerlich. "Es gibt ein paar Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen: So kann der Verbraucher teilweise unbeliebte oder nicht genutzte Apps deaktivieren", sagt Alexander Kuch vom Online-Magazin "teltarif.de".

Vorinstallierte Apps sind nicht nur überflüssig, sie können durch fehlerhafte Entwicklung auch eine Sicherheitslücke darstellen und damit Tür und Tor für Hacker öffnen sein. Ein solcher Angriff lohnt sich allerdings nur bei Apps, die auf vielen Geräten verbreitet sind, und vorinstallierte Apps sind hierfür das perfekte Ziel, erklären die Experten. Daher ist es besonders wichtig, dass Nutzer regelmäßig Updates installieren.

Die "Bloatware" komplett zu deinstallieren, ist nicht so einfach möglich. Es gibt aber einen Weg, der helfen kann: Die Verbraucher haben die Möglichkeit die Apps zu deaktivieren. "Hierfür muss der Android-Nutzer in den Einstellungen beim Punkt "Apps" die entsprechende App antippen, und auf dem folgenden Screen kann diese deaktiviert oder vielleicht sogar gelöscht werden", sagt Kuch.

Bei Apple-Geräten funktioniert das Deaktivieren von unerwünschten Apps nicht. Hier haben die Nutzer nur die Möglichkeit, ungenutzte Apps in einem Ordner zu verstecken. Allerdings gibt es bei Apple von Anfang an nicht so viel "Bloatware". Viele der vorinstallierten Apps zählen zu den Kernanwendungen und sind laut Apple wichtig für die Verwendung des iOS-Betriebssystems.

Apps von Drittanbietern lassen sich problemlos entfernen, falls sie auf Apple-Geräten überhaupt vorhanden sind, so Experte Aleander: "Wer wenig Bloatware auf seinem neuen Handy vorfinden möchte, informiert sich am besten schon vor dem Kauf." Einige Hersteller aus Europa und China bieten beispielsweise preisgünstige Smartphones mit einer guten Ausstattung, auf denen oft ein reines und nicht verändertes Android-System ohne Zusatz-Apps läuft.

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