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cid Groß-Gerau - Bei Skoda ist eine Drohne im Logistikbereich als Helfer im Einsatz. Skoda

Bei Skoda zählt ein fliegender Helfer

Arbeits- und Produktionsprozesse werden immer digitaler, Maschinen übernehmen Aufgaben, die bis dato mit großem Zeit- und Kostenaufwand verbunden waren. Im Skoda-Stammwerk im Mladá Boleslav geht's jetzt in die Luft.


Arbeits- und Produktionsprozesse werden immer digitaler, Maschinen übernehmen Aufgaben, die bis dato mit großem Zeit- und Kostenaufwand verbunden waren. Im Skoda-Stammwerk im Mladá Boleslav geht's jetzt in die Luft.

Eine Drohne, die Behälter in den Außenbereichen des Werks aus der Luft identifizieren und zählen kann, hat dort jetzt den testbetrieb aufgenommen. Die Drohne ist eine Kooperation von Skoda und dem tschechischen Unternehmen Robodrone. Michael Oeljeklaus, Vorstand für Produktion und Logistik bei der tschechischen Volkswagen-Tochter, betont: "Wir arbeiten laufend daran, die Effizienz unserer alltäglichen Produktionsprozesse zu steigern und unseren Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern. Drohnen unterstützen und beschleunigen den Inventurprozess. Künftig werden solche Prozesse im täglichen Betrieb als zentrale Säule unserer Strategie 2025 komplett automatisiert ablaufen."

Mittels LIDAR-Technologie (Light Detection and Ranging), bei der ein Sensor bis zu 300.000 Bilder pro Sekunde macht, navigiert der fliegende Helfer anhand einer 3D-Karte und erkennt und zählt die Behälter aufgrund von Algorithmen, die Skoda gemeinsam mit dem Kooperationspartner selbst entwickelt hat. Künftig soll die Drohne auch selbständig Ladestationen ansteuern können.

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