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cid Groß-Gerau - Ein neues Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre der Max-Planck-Gesellschaft soll in Bochum seinen Sitz haben. Pixabay.de / Werner Moser

Bochum soll deutsche Hauptstadt der Cybersicherheit werden

Das geplante Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre (MPI) soll in Bochum seine Arbeit aufnehmen. Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat sich in seiner Sitzung in Berlin für den Standort im Ruhrgebiet ausgesprochen.


Das geplante Max-Planck-Institut für Cybersicherheit und Schutz der Privatsphäre (MPI) soll in Bochum seine Arbeit aufnehmen. Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat sich in seiner Sitzung in Berlin für den Standort im Ruhrgebiet ausgesprochen.

Schwerpunkt des MPI: Grundlagenforschung zu Cybersicherheit, Kryptografie, IT-Systemsicherheit und zu rechtlichen, ökonomischen und sozialen Aspekten von Sicherheit und Privatsphäre. Die Neuansiedlung des Instituts sei ein weiterer Baustein, um Bochum zum bundesweit beachteten Standort für IT-Sicherheit zu entwickeln, so die Landesregierung. Mit dem Horst-Görtz-Institut, der Universität Bochum und der benachbarten TU Dortmund böten sich hier hervorragende Kooperationsmöglichkeiten für die Spitzenforschung. Der Gründung muss nun noch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) zustimmen. Außerdem bedarf es der Absegnung des Landtags von Nordrhein-Westfalen für die Sonderfinanzierung eines Neubaus.

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