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mp Groß-Gerau - Sonnenanbeter sollten auf Qualität und Frische der Schutzcreme achten. Chezbeate / pixabay.com

Wenn die Sonnencreme versagt

Der Ausdruck 'dermatologisch getestet' besagt bei einer Creme nicht viel. Und wenn einen das verstrichene Verfallsdatum einer Sonnencreme anlacht, sollte man nicht mehr auf ihre Schutzwirkung vertrauen. Experten klären auf.


Der Ausdruck "dermatologisch getestet" besagt bei einer Creme nicht viel. Und wenn einen das verstrichene Verfallsdatum einer Sonnencreme anlacht, sollte man nicht mehr auf ihre Schutzwirkung vertrauen. Experten klären auf.

Zu Beginn des Sommers empfiehlt es sich, Sonnenmilch mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Hinweise auf der Tube wie "dermatologisch getestet" seien derweil nur bedingt aussagekräftig, da diese nichts über das Testergebnis aussagen würden, sagt Dr. Greta Dau, Lebensmittelchemikerin beim TÜV Rheinland. Zu beachten seien aber qualitative Bewertungen wie "dermatologisch gut getestet" oder "dermatologisch sehr gut getestet".

Ist das Verfallsdatum überschritten, lasse die Schutzwirkung der Creme stark nach, da sich darin enthaltene UV-Filter mit der Zeit zersetzen. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Tube nicht vermerkt, weise in der Regel ein Tiegel-Symbol mit Monatsanzahl - in der Regel sechs oder zwölf - darauf hin, wie lange die Creme haltbar ist.

Und: "Verbraucher sollten darauf achten, dass die Sonnenmilch keine Pflegestoffe wie Panthenol oder Aloe Vera enthält", rät die Chemikerin. Diese Stoffe würden die Hautrötung unterdrücken und können somit, weil man sich vermeintlich länger sonnen kann, zu einem erheblichen Sonnenbrand führen.

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