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mp Groß-Gerau - Rund 100 verschiedene Erkrankungen werden unter dem Begriff "Rheuma" zusammengefasst, die ganz unterschiedliche Körperregionen betreffen können und alle mit chronischen Schmerzen einhergehen. pixabay.com

Immer mehr Rheuma-Patienten

In Deutschland leiden immer mehr Menschen an Rheuma. Diese Krankheit ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie schränkt bei den Betroffenen auch die Mobilität im Alltag zum Teil erheblich ein.


In Deutschland leiden immer mehr Menschen an Rheuma. Diese Krankheit ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie schränkt bei den Betroffenen auch die Mobilität im Alltag zum Teil erheblich ein.

Allein die Zahlen sind alarmierend: Laut der Deutschen Rheuma-Liga leiden bundesweit 1,5 Millionen Menschen unter entzündlich-rheumatischen Prozessen. Frauen sind drei Mal häufiger betroffen als Männer. Bei Frauen tritt sie meistens nach dem 50. Lebensjahr auf, bei Männern zehn Jahre später. Personen ab dem 70. Lebensjahr sind besonders häufig betroffen.

Rund 100 verschiedene Erkrankungen werden inzwischen unter dem Begriff "Rheuma" zusammengefasst, die ganz unterschiedliche Körperregionen betreffen können und mit chronischen Schmerzen einhergehen. Die rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten Formen: Dabei handelt es sich um eine rheumatische Gelenkentzündung, die chronisch ist und meist schleichend, oftmals über die kleinen Finger und Zehengelenke beginnt. Die Ursache dieser Autoimmunerkrankung ist ein Angriff des Immunsystems auf den eigenen Körper mit der Folge, dass es zu Entzündungsreaktionen in Gelenken, Sehnen, Haut und anderen Körpergeweben kommt. Gelegentlich sind sogar innere Organe betroffen.

Es ist wichtig, dass eine Arthritis frühzeitig erkannt und behandelt wird, damit die Gelenke auf Dauer nicht zerstört werden. Eine rheumatoide Arthritis schreitet meist langsam über Jahre voran. Heilbar ist sie bisher nicht. Es gibt aber Möglichkeiten, Rheuma medikamentös oder mittels Physiotherapie in den Griff zu bekommen. Kombiniert mit Sport wie beispielsweise Radfahren oder Schwimmen und einer ausgewogenen abwechslungsreichen Ernährung kann das Fortschreiten der Erkrankung verzögert und die Lebensqualität Betroffener erhöht werden.

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