img
wid-en Groß-Gerau - Industriebetriebe erzeugen immer mehr Strom zur Selbstversorgung. Überschüsse landen im öffentlichen Netz. SD-Pictures / Pixabay.com / CC0

Industriestrom nimmt zu

Die Stromerzeugung aus der Industrie nimmt weiter zu.


Die Stromerzeugung aus der Industrie nimmt weiter zu. 2016 stieg die Menge an erzeugtem Strom durch Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes auf 54 Terawattstunden (TWh), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet. Das sind 11,2 Prozent der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland, inklusive der öffentlichen Kraftwerke.

Im Vergleich zu 2015 stieg also der Anteil des Industriestroms an der gemeldeten Bruttostromerzeugung um 0,8 Prozentpunkte an. Zehn Jahre vorher (2006) lag der Anteil noch bei 8,6 Prozent. Neben der eigenen Stromversorgung nützt die dort produzierte Elektrizität auch der Versorgung des öffentlichen Netzes. Der wichtigste Energieträger in dieser Hinsicht ist mit einem Anteil von 46,6 Prozent Erdgas. Am meisten Strom erzeugen zu 31 Prozent Betriebe der Chemischen Industrie, zu 20 Prozent aus der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie zu 13 Prozent aus dem Bereich Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus. (vm/en-wid)

STARTSEITE