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wid Groß-Gerau - Ob bei der gesenkten Mehrwertsteuer die Rechnung für die Verbraucher aufgeht, wird sich noch zeigen. Bru-nO / pixabay.com

Das bringt die Mehrwertsteuer-Senkung wirklich

Mit der sinkenden Mehrwertsteuer kommen in Deutschland auch die Sparfüchse aus ihrem Bau. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Und nicht hinter jedem vermeintlichen Preisnachlass steckt auch ein echtes Schnäppchen.


Mit der sinkenden Mehrwertsteuer kommen in Deutschland auch die Sparfüchse aus ihrem Bau. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Und nicht hinter jedem vermeintlichen Preisnachlass steckt auch ein echtes Schnäppchen. "Der Steuerrabatt aus dem Konjunkturpaket winkt zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020, wenn eine Ware in dieser Zeitspanne geliefert oder eine Leistung vollständig erbracht wird", erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

Während der Mehrwertsteuersatz beispielsweise für Fernseher, Handwerkerreparaturen oder beim Autokauf von 19 Prozent auf 16 Prozent sinkt, werden bei den Dingen des täglichen Lebens wie Butter, Bier und Brot nur 5,0 statt bisher 7,0 Prozent fällig. Allerdings: Der Nachlass ist kein Muss. "Es steht Händlern und Unternehmen frei, schon vor dem 1. Juli Nachlässe zu gewähren oder im Rahmen von Rabattaktionen die ganze Mehrwertsteuer zu schenken", heißt es bei der Verbraucherzentrale NRW.

Auch könnten Rabatte über den Jahreswechsel hinaus eingeräumt werden. Andererseits können Kunden nicht darauf pochen, dass Händler bei jedem Endpreis nachvollziehbar den aktuellen Mehrwertsteuersatz in Abzug bringen.

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